News & Termine – BEIGEWUM

Kategorie: News & Termine


Buchpräsentation „Die Ökonomie des Alltagslebens“

24. September 2019 – 9:56 Uhr

Donnerstag, 10. Oktober | 17:00 – 19:30 Uhr | Arbeiterkammer Wien, Plößlgasse 2, 6. Stock

Duschen, Radio an, Espressokanne auf den Herd, Kinder in die Schule, ab in die U-Bahn: Alle diese Handlungen, die wir für selbstverständlich halten, wären ohne komplexe Infrastruktur nicht möglich. Ähnliches gilt für Gesundheitsversorgung und Bildung, die ohne staatliche Investitionen in Gebäude und Personal nicht funktionieren würden. Doch in den vergangenen Jahrzehnten wurden in ganz Europa immer mehr Krankenhäuser, Schulen, Bahnstrecken oder gleich ganze Verkehrsnetze privatisiert und so der Profitlogik unterworfen – mit bisweilen dramatischen Folgen.
Inzwischen wächst der Widerstand; in vielen Ländern formieren sich Bewegungen für eine Rekommunalisierung z.B. der Wasserversorgung. Was wir brauchen, so die Autorinnen und Autoren des Foundational Economy Collective, ist eine neue, progressive Infrastrukturpolitik. Wir müssen die Ökonomie wieder als etwas begreifen, das zuallererst dem guten Leben der Bürgerinnen und Bürger verpflichtet ist.

Programm

Begrüßung: Sylvia Leodolter (AK Wien)

Buchpräsentation: Leonhard Plank (TU Wien (IFIP) und Foundational Economy Collective)
Kommentar: Oliver Prausmüller (AK Wien und BEIGEWUM)

Podiumsdiskussion mit AkteurInnen der Alltagsökonomie:
Renate Brauner (Bevollmächtigte der Stadt Wien für Daseinsvorsorge und Kommunalwirtschaft)
Gerlinde Gutheil-Knopp-Kirchwald (Österreichischer Verband Gemeinnütziger Bauvereinigungen)
Thomas Kattnig (younion_ Die Daseinsgewerkschaft)
Moderation: Johannes Suitner (Urban Innovation Vienna)

Anschließend: Getränke & Brötchen

Anmeldung
Um Anmeldung wird unter ifip@tuwien.ac.at bis zum 08. Oktober gebeten.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit: TU Wien, WU Wien, Arbeiterkammer Wien, Stadt Wien – Wirtschaft, Arbeit und Statistik, Österreichischer Städtebund, Urban Innovation Vienna, urbanize! und younion_Die Daseinsgewerkschaft

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Der neue Kurswechsel ist da: Neue Autoritarismen

24. September 2019 – 8:53 Uhr

Die jüngste Nummer des Kurswechsels setzt sich mit „neuen Autoritarismen“ auseinander. Neu ist an den Autoritarismen, dass sie ein parlamentarisches Mehrparteiensystem akzeptieren. Allerdings wird der demokratische Charakter eines solchen Systems auf unterschiedlichen Wegen ausgehöhlt. Die Ausgabe setzt sich mit verschiedenen Varianten der modernen Autoritarismen auseinander und analysiert mehrere Fallbeispiele.

Das Debattenforum beschäftigt sich diesmal mit dem Thema technologischer Wandel in der Arbeitswelt: Tobias Orischnig spannt den Bogen vom aktuellen BEIGEWUM-Buch „Umkämpfte Technologien – Arbeit im digitalen Wandel“ und seiner Entstehungsgeschichte hin zu Beiträgen von Sepp Zuckerstätter „Wer bewegt die Welt? Politökonomisches zur Zukunft der Arbeit“ und Christian Reiner/Wolfgang Polt/Christian Bellak „Innovation: Akteure, Prozesse und Widersprüche“.

 

Das komplette Debattenforum, das vollständige Inhaltsverzeichnis, sowie das Editorial können Sie hier als PDF lesen.

Bestellungen des Heftes sind hier möglich.

 

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Schwarzblaubuch – 527 Tage ÖVP-FPÖ Regierung, es reicht!

15. September 2019 – 23:11 Uhr

Das Schwarz-Blau-Buch soll all jenen dienen, die eine schnelle Nachschlagemöglichkeit zu einer kritischen Bilanz der schwarz-blauen Regierung suchen.

Das komplette Schwarzblaubuch als PDF Version gibt es hier.
Das Schwarzblaubuch zum Selbstdrucken gibt es hier.

 

Das Schwarz-Blau-Buch dokumentiert kurz und übersichtlich eine Reihe von Gesetzen, geplanten Maßnahmen sowie Themenbereiche, die unter der schwarz-blauen Bundesregierung abgesegnet wurden oder über die gesprochen wurde. Auf je einer Seite werden verschiedene Themen präsentiert, indem das Gesetz/ die Maßnahme kurz beschrieben, die Konsequenzen aufgeführt und jeweils VerliererInnen und GewinnerInnen benannt werden. Die Themen fokussieren hauptsächlich auf eine ArbeitnehmerInnenperspektive.

 

 

Das Schwarz-Blau-Buch soll all jenen dienen, die eine schnelle Nachschlagemöglichkeit zu einer kritischen Bilanz der schwarz-blauen Regierung suchen. Bitte gerne weiterleiten und verbreiten!

 

 

 

 

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Offener Brief und Einladung an Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein und alle Ministerinnen und Minister

22. Juni 2019 – 15:41 Uhr

Die Mitglieder des Solidaritätspaktes haben einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin und alle Ministerinnen und Minister gerichtet. Auch der BEIGEWUM hat als Teil des Solidaritätspaktes den Brief unterzeichnet.

 

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, werte Bundesministerinnen und Bundesminister,

mit großer Freude haben wir bei der Antrittsrede von Frau Dr.in Brigitte Bierlein wahrgenommen, dass es von ihrer Seite Gesprächsbereitschaft mit der Zivilgesellschaft gibt. Die letzten 17 Monate waren für die zivilgesellschaftlichen Bündnisse und Organisationen nicht nur aus finanzieller Sicht herausfordernd. Die Gesprächsbasis mit der Zivilgesellschaft ist in dieser Zeit von Seiten der Politik sukzessive schlechter geworden, sodass viele Anliegen und Bedürfnisse liegen geblieben sind.

Erstmals in der österreichischen Geschichte haben sich in den letzten Jahren NGOs und zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen zu einem Solidaritätspakt zusammengeschlossen, der es ermöglicht, gemeinsam am Ausbau der Demokratie zu arbeiten. Die Solidarisierung dieser Organisationen ist ein effektiver und guter Weg, um anstehende gesellschaftliche Probleme und Anliegen zu erörtern, auszuarbeiten und gemeinsam zu lösen.

Das Ziel ist es, trotz unterschiedlicher Ansichten in vielen Punkten, gemeinsam an einem Strang zu ziehen und in Österreich ein solidarisches Miteinander zu erreichen, das über Parteigrenzen hinweg die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger ernst nimmt und sich dieser annimmt.

Deshalb möchten wir Sie, Frau Dr.in Bierlein, und alle Ministerinnen und Minister herzlich zu einem Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern des Solidaritätspaktes einladen, um der neuen Regierung die größten Herausforderungen der Zivilgesellschaft darzulegen und eine gemeinsame Basis für die Zukunft zu schaffen.

Wir sind zuversichtlich, dass viele Anliegen sich durch gute Gespräche, wertschätzendes Miteinander und der Bereitschaft, anderen zuzuhören, lösen lassen.

Die Mitglieder des Solidaritätspaktes

 

 

 

 

 

Die UnterzeichnerInnen:

AfA-Artists for Austria-creative pool

Aktion 21-pro Bürgerbeteiligung und Aktion21-pro Bürgerbeteiligung austria

AMSEL-Arbeitslose Menschen suchen effektive Lösungen

an.schläge – das feministische Magazin

arbeit plus, Soziale Unternehmen Österreich

Arbeiter Samariter Bund Wien

asylkoordination österreich

ATTAC Österreich

Aufstehn.at – Verein zur Förderung zivilgesellschaftlicher Partizipation

B7 Arbeit und Leben

BEIGEWUM - Beirat für gesellschafts-, wirtschafts- und umweltpolitische Alternativen

Dachverband Salzburger Kulturstätten

Die Armutskonferenz

epicenter.works – Plattform Grundrechtspolitik

EOG – Ehe ohne Grenzen

EVAL Ehrfurcht Vor Allem Leben

Ewald Grünzweil IG Milch in

FIAN Österreich

Frauen*Volksbegehren

Freischreiber

FZA – Verein zur Förderung von Kultur, Kunst und Wissenschaft

GLOBAL 2000

IG freie Theaterarbeit

IG KiKK – Interessensgemeinschaft der Kulturinitiativen in Kärnten | Koroška

IG Kultur Österreich

IG Kultur Steiermark

IG Kultur Wien

Initiative Minderheiten

Initiative Zivilgesellschaft

Kath. ArbeitnehmerInnen Bewegung Österreich

KONSULTATIVE

Kulturrat Österreich

KUPF – Kulturplattform OÖ

LEFÖ – Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen

maiz – autonomes Zentrum von und für Migrantinnen

mehr demokratie!

NeSoVe / Netzwerk Soziale Verantwortung

NPO-Institut, Wirtschaftsuniversität Wien

OBRA-One Billion Rising Austria

ÖBV-Via Campesina Austria

OMAS GEGEN RECHTS

ÖPA-Österreichische Plattform für Alleinerziehende

ORANGE 94.0 Das Freie Radio in Wien

PatInnen für alle

Pioneers of Change

Plattform 20000frauen

Queer Base – Welcome and Support for LGBTIQ Refugees

Reporter ohne Grenzen, Österreich

Runder Tisch Grundeinkommen Österreich

SLIÖ – Selbstbestimmt Leben Österreich

SOS Mitmensch

Südwind – Verein für Entwicklungspolitik und Globale Gerechtigkeit, Österreich

Theater der Unterdrückten Wien

TKI – Tiroler Kulturinitiativen

transform!at

Verband Freier Radios Österreich

Verein GEDENKDIENST

Volkshilfe Österreich

WWF Österreich

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Arbeit im Digitalen Wandel

8. Mai 2019 – 16:29 Uhr

Dienstag, 28. Mai | 19:00 – 21:00 | FH des BFI Wien, Wohlmutstraße 22, 1020 Vienna

Der technologische Wandel und seine Auswirkungen auf die Arbeitswelt (Stichwort „Digitalisierung“ und „Arbeit 4.0″) bestimmen gegenwärtig die wissenschaftliche und politische Debatte. Oft dreht sich die Debatte um die Frage ob es in Zukunft mehr Arbeitslose oder neue Beschäftigungsformen geben wird und welche  Qualifikationsanforderungen an ArbeiterInnen bestehen werden. Eine entscheidende Sichtweise wird dabei in der Regel ausgeblendet: nämlich, dass technologischer Wandel als gesellschaftlich umkämpfter Prozess zu betrachten ist, dessen Richtung und Ausgang prinzipiell offen ist.
Im Zentrum der Diskussionsveranstaltung, die sich an dem Buch des BEIGEWUM „Umkämpfte Technologien. Arbeit im Digitalen Wandel“ orientiert, stehen neue Organisationsformen (insbesondere sogenannte „Crowdwork“), die Auswirkung der zunehmenden Erosion der Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit auf die Individuen und die Frage nach den arbeitsrechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten und Notwendigkeiten dieser neuen Arbeitsverhältnisse.

Es diskutieren:
Irina Nalis (Universität Wien)
Martin Risak (Universität Wien)
Philip Schörpf (FORBA)

Moderation
Simon Theurl (BEIGEWUM)

Anmeldungen bitte unter: http://bit.ly/FHbfiWien

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Druck auf Arbeitslose: Verheerende Folgen für den Arbeitsmarkt (Factsheet V)

2. Mai 2019 – 21:16 Uhr

Das Factsheet als pdf:

 

Das Factsheet als hochauflösendes jpg:

Factsheet V: Druck auf die Arbeitslose: Verheerende Folgen für den Arbeitsmarkt Seite 1

Factsheet V: Druck auf die Arbeitslose: Verheerende Folgen für den Arbeitsmarkt Seite 2

 

Quellen und weitere Literatur zum Thema:

  • Nekoei & Weber (2017): Does Extending Unemployment Benefits Improve Job Quality? American Economic Review, 107(2), 527-561.
  • Theurl (2019): Wie exzessives Sanktionieren von Arbeitslosen den Versicherungsschutz untergräbt. Arbeit & Wirtschaft Blog.
  • Wacker (2019): Wie Sozialkürzungen Armut durch permanenten Stress verfestigen. Arbeit & Wirtschaft Blog.

Weitere Factsheets:

Hier gehts zu Factsheet I: Mythos „schwarze Null“
Hier gehts zu Factsheet II: Arbeitszeit: Verkürzung statt Flexibilisierung
Hier gehts zu Factsheet III: Arbeitszeit: Hartz IV ist kein Vorbild
Hier gehts zu Factsheet IV: Verteilung von Einkommen und Vermögen in Österreich

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Der neue Kurswechsel ist da: Die EU vor der Wahl – Vertiefung oder Zerfall?

30. April 2019 – 8:31 Uhr

Die Entwicklungen der letzten Monate verstärken den Eindruck: Das gemeinsame politische Projekt der EU könnte nun endgültig an einem Scheideweg angelangt sein. Kurz vor der Wahl zum Europäischen Parlament setzt sich dieses Heft deshalb mit Fragen des Zerfalls oder Zusammenwachsens der EU auseinander. Wohin führt eine wachsende ungleiche ökonomische Entwicklung der Mitgliedsstaaten? Wie lassen sich der Brexit und die Entwicklungen in Italien einordnen und welche Rolle spielt eine gemeinsame Sicherheits- und Migrationspolitik?“

Das Debattenforum widmet sich dem aktuellen Thema der Reform der Mindestsicherung und beleuchtet ihre politischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen. Eine Diskussion dazu findet am Montag statt.

Das komplette Debattenforum, das vollständige Inhaltsverzeichnis, sowie das Editorial können Sie hier als PDF lesen.

Bestellungen des Heftes sind hier möglich.

 

 

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Die EU vor den Wahlen zum Europäischen Parlament: Aussichten für eine politische Ökonomie für alle in Europa

3. April 2019 – 15:59 Uhr

Präsentation des EuroMemo 2019 und der Zeitschrift Kurswechsel Heft 1/2019

Mittwoch, 8. Mai | 18.00-20.00 | C3 – Centrum für Internationale Entwicklung, Sensegasse 3, 1090 Wien

Kontext und Motivation

Mehr als zehn Jahre nach dem Ausbruch der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise befindet sich die Europäische Union nach wie vor im Modus des „muddling-through“. Das Projekt der Europäischen Einigung scheint gefangen zwischen den Befürwortern/innen vertiefter Integration und EU-skeptischen Kräften, die für eine Stärkung nationaler Souveränität eintreten.

Als Folge der Krise haben insbesondere rechtsnationalistische Kräfte an politischem Boden quer durch Europa gewonnen. Sie gelten als der wahrscheinliche Gewinner der bevorstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament Ende Mai dieses Jahres. Das drohende Ausscheiden des Vereinigten Königsreichs (UK) aus der EU war ein weiterer Wendepunkt in der jüngeren Geschichte der europäischen Integration. Während der Brexit demonstriert, dass ein Ausstieg aus der EU grundsätzlich möglich ist, führt er doch zugleich die gravierenden Probleme eines solchen Prozesses vor Augen.

Vor diesem Hintergrund ist die entscheidende Frage, ob die Vision eines progressiven europäischen Projekts noch aufrechterhalten werden kann. Das heißt eines Projektes, das eine politische Ökonomie für alle mit dem Schwerpunkt auf sozialer Inklusion, breiter politischer Beteiligung und ökologischer Nachhaltigkeit verfolgt. Das EuroMemo 2019 und Heft 1/2019 der Zeitschrift Kurswechsel analysieren die jüngsten Entwicklungen in Europa und unterstreichen die Notwendigkeit alternativer Politiken. Die im Gefolge der globalen Finanzkrise seit 2008 durchgesetzte Wirtschaftspolitik muss geändert werden. Der Fokus sollte auf sozial inklusiver wirtschaftlicher Entwicklung und entschlossener sozial-ökologischer Transformation liegen. Den Verlockungen des ökonomischen Nationalismus und des autoritären Populismus muss entgegengetreten werden. Die Zukunft der Europäischen Integration wird maßgeblich davon abhängen, ob es gelingt, die Demokratie zu vertiefen und eine Politik der Solidarität und sozialen Gerechtigkeit für alle durchzusetzen.

Programm

18.00 Uhr
Begrüßung (BEIGEWUM)

18.10 Uhr
Präsentation EuroMemo 2019: Aussichten für eine politische Ökonomie für alle in Europa
Werner Raza, EuroMemo Group

Präsentation Kurswechsel Heft 1/2019: Die EU vor der Wahl: Vertiefung oder Zerfall?
Christa Schlager, Kurswechsel Redaktion

18.30 Uhr
Podiumsdiskussion “Vertiefung oder Zerfall: Wie stehen die Aussichten für ein progressives europäisches Projekt?“

Steffen Lehndorff, IAQ, Universität Duisburg-Essen ƒ
Birgit Mahnkopf, Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin ƒ
Werner Raza, EuroMemo Group
ƒAlexandra Strickner, Attac Österreich
Moderation: Nikolai Soukup, BEIGEWUM

20.00 Uhr
Ausklang bei Getränken und Snacks

Anmeldung: Ingrid Pumpler, i.pumpler@oefse.at oder 01/317 40 1

Download of EuroMemorandum 2019 in Englisch: http://www2.euromemorandum.eu/uploads/euromemorandum_2019.pdf
und in Detusch: http://www2.euromemorandum.eu/uploads/euromemorandum_2019_german.pdf

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Der blaue Neoliberalismus

14. März 2019 – 16:52 Uhr

Dienstag | 02.04.2019 | 19:00 Uhr | Republikanischer Club, Rockhgasse 1, 1010 Wien

Die FPÖ inszeniert sich gerne als Partei, die die Interessen der Beschäftigten und soziale Anliegen vertreten würde. Die wirtschafts- und sozialpolitische Programmatik der aktuellen Neuauflage der schwarz-blauen Regierung ist jedoch geprägt vom 12-Stunden-Tag, Kürzungen bei der Mindestsicherung, verschärftem Druck auf Arbeitslose und einer Entmachtung der ArbeitnehmervertreterInnen in den Krankenkassen. Begleitet werden Vorhaben des Abbaus sozialstaatlicher Leistungen oft mit wohlfahrtschauvinistischer Rhetorik. Darüber hinaus bestehen Pläne für eine Senkung der Unternehmensbesteuerung und eine stärkere Besteuerung von Vermögenden wird ausgeschlossen. Welche historische Tradition hat neoliberale Wirtschafts- und Sozialpolitik in der FPÖ? Und welche Rolle spielt diese Ideologie in der aktuellen blauen Regierungspolitik?

 

Podiumsdiskussion
Michael Bonvalot
(Journalist & Autor des Buches „Die FPÖ – Partei der Reichen“)
Hanna Lichtenberger (Politikwissenschafterin an der Universität Wien, Mitherausgeberin des Buches „Unbeugsam & Unbequem. Debatten über Handlungsräume und Strategien gegen die extreme Rechte“)

Moderation
Nikolai Soukup
(BEIGEWUM)

 

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Der neue Kurswechsel ist da: 10 Jahre Krise

14. März 2019 – 11:38 Uhr

Zehn Jahre sind nun seit dem Ausbruch der letzten Finanz- und Wirtschaftskrise vergangen. Aus diesem Anlass widmet sich das aktuelle Heft ausführlich dem Thema Krise. Das neue Heft geht der Frage nach, ob es gelungen ist in den letzten 10 Jahren die systemischen Risken innerhalb der herrschenden kapitalistischen Strukturen zu verringern bzw. ob sich bei diesem Versuch die Brüche des Systems sogar vertieft haben? Die vorliegenden Beiträge spannen einen Bogen von der Analyse der Krisenwahrnehmung hin zur Evaluierung des Status Quo zehn Jahre nach der Krise. Dabei werden unter anderem die Themen multiple Krise, Geldreform, Finanzmarktstabilität oder Krise aus feministischer Perspektive behandelt.

Das Debattenforum widmet sich dann der aktuellen Frage ob China als neue Hoffnung für das von der EU vernachlässigte Ost-, Mittel- und Südosteuropa angesehen werden kann.

Das gesamte Inhaltsverzeichnis, Editorial sowie das Debattenforum können Sie hier als PDF lesen.
Bestellungen des Heftes sind hier möglich.

 

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