admin am 29. April 2013 um 16:05 Uhr
Pflegearbeit – Konservierte Geringschätzung?
Di., 21.Mai 19h im Republikanischen Club
Diskussion mit August Österle (WU), Almut Bachinger (Rotes Kreuz), Erich Fenninger (Volkshilfe), Moderation: Katharina Mader (Beigewum, WU)
Soziale Dienstleistungen wie Pflege– und Betreuungsarbeit werden nach wie vor in einem schlecht bezahlten und größtenteils informellen Sektor erbracht. Die Nachfrage nach diesen Arbeiten wird jedoch angesichts des demographischen Wandels in […]
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Katharina Meichenitsch am 24. April 2013 um 10:37 Uhr
Ende Februar hat Laslo Andor, Sozial-Kommissar der EU, das sogenannte Social Investment Package (SIP) vorgestellt – als Antwort auf die anhaltende wirtschaftliche Krise und die stagnierenden Konjunkturdaten in der EU. Die Kommission sieht durch das SIP die Möglichkeit, Europa schneller aus der Krise zu holen. Im Detail geht es dabei um […]
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Sepp Zuckerstaetter am 18. März 2013 um 18:51 Uhr
Der Vergleich von EU-Prognosen für die Krisenstaaten und deren Entwicklung seit 2007 zeigt, wie nötig ein Richtungswechsel in Theorie und Politik ist. Die Austeritätspolitik in den sogenannten Programmländern in der EU hat zunehmend katastrophale Folgen, und die Prognosen sind stets besser als das Ergebnis.
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Jakob Kapeller am 11. März 2013 um 17:34 Uhr
Gastkommentar von Jakob Kapeller und Bernhard Schütz
Die gerade erschienene Studie des IHS zur Vermögensbesteuerung weist zwar keine klare Fragestellung auf, dafür aber eine umso klarere Stoßrichtung gegen die Einführung vermögensbezogener Steuern.
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Silvia Angelo am 20. November 2012 um 19:22 Uhr
admin am 12. November 2012 um 18:48 Uhr
Abstiegsängste treten zunehmend auch in Wohlstandslagen auf. Zumal sich Mittelschichten in ihren Lebensstilen und Einstellungen tendenziell „nach oben“ ausrichten, wird Verunsicherungen nicht selten mit der Abschottung gegenüber unteren Lagen begegnet. Wo liegen die Quellen dieser neuen Verunsicherung? Welchen Beitrag liefern die ökonomischen Entwicklungen der letzten Jahre? Welchen Einfluss haben mediale […]
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beat am 7. November 2012 um 11:47 Uhr
Einfach wieder ein neuer Klotz in der langen Reihe der immer gleichen Ökonomie-Lehrbücher? Nicht wirklich: Der Band „Ökonomie der internationalen Entwicklung“ bildet eine Ausnahme in seinem Genre. Und das liegt nicht nur an dem programmatischen Untertitel „Eine kritische Einführung in die Volkswirtschaftslehre“. Die AutorInnen Johannes Jäger und Elisabeth Springler haben nämlich nicht einfach einen Gegenentwurf […]
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admin am 16. Oktober 2012 um 13:48 Uhr
Die Watch Group.Gender und öffentliche Finanzen fordert radikale Änderung der Budgetpolitik um Gleichstellung zu verwirklichen.
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beigewum am 10. Oktober 2012 um 8:34 Uhr
gemeinsame Veranstaltung mit dem Bündnis „Wege aus der Krise“ als Follow-up zur Aktionskonferenz „Eure Schulden – Unsere Demokratie“
mit Cristina Asensi, Attac Spanien
Datum: Mi 17. Oktober 2012, 19.00 Uhr
Ort: Depot, Breitegasse 3, 1070 Wien
Moderation: Alexandra Strickner, Attac Österreich
Europaweit wird gespart. Ein Land nach dem anderen schlittert in die Rezession. Eines der Länder, in denen die Menschen von den […]
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beigewum am 4. Oktober 2012 um 0:15 Uhr
Fehlende Kinderbetreuungsplätze, unterfinanziertes Bildungswesen, mangelhafter öffentlicher Verkehr, zu wenig Pflegemöglichkeiten, und, und, und… – der öffentlichen Hand fehlt das Geld für wichtige Investitionen in die Zukunft. Auch die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer. Dem stehen gigantische private Vermögen gegenüber. Wir wollen eine gerechte Verteilung des Kuchens: Große Vermögen müssen ihren Beitrag leisten, […]
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Ramon Baeza Sanjuan am 19. Juli 2012 um 8:56 Uhr
Ramón Baeza Sanjuán, Programmleiter für europäische und Internationale Studien der gewerkschaftsnahen Fundación 1° de Mayo in Madrid, über das mittlerweile vierte Sparpaket in Spanien alleine in diesem Jahr.
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Johannes Schweighofer am 20. Juni 2012 um 10:47 Uhr
Die europäische Union ist in der Krise, was besonders deutlich sichtbar wird durch die Gleichzeitigkeit von mehr Integration, etwa in Richtung Fiskalunion, und Desintegration, etwa das Zurückgreifen auf bilaterale, völkerrechtliche Verträge. Die Ursachen sind längerfristiger Natur: Die EU ist nie bei den Menschen angekommen, sie ist ein Projekt der europäischen Eliten geblieben, das diese […]
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admin am 23. Mai 2012 um 11:19 Uhr
Die EU in der Krise: Zwischen autoritärem Etatismus und europäischem Frühling
Datum: Mittwoch, 30. Mai, 19 Uhr
Ort: NIG, 2. Stock, Hörsaal 1, Universitätsstraße 7, 1010 Wien
Buchpräsentation und Diskussion mit
Pia Eberhardt (Corporate Europe Observatory, Brüssel): Lobbyismus und europäische Postdemokratie – Einblicke in den EU-Staats-Zivilgesellschaftskomplex
Lukas Oberndorfer (juridikum und Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung): Hegemoniekrise in Europa: Economic Governance und Fiskalpakt […]
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admin am 23. Mai 2012 um 11:17 Uhr
FRANKREICH NACH DER WAHL: Bilanz für Sarkozy. Mit Hollande für ein anderes Europa?
Dienstag, 29. Mai 2012, 18.30 Uhr
Ort: Republikanischer Club, Rockhg. 1, 1010 Wien
Rudolf WALTHER (Publizist aus Frankfurt/M., u.a. Der Standard, Die Zeit, die tageszeitung, Der Freitag)
Moderation: Gianluca WALLISCH (Redakteur Außenpolitik, Der Standard)
Begrüßung: Ulrich BRAND (Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien)
Nach den […]
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admin am 3. Mai 2012 um 16:43 Uhr
„Südeuropa: Wege aus der Krise? „
Ökonomische Perspektiven in Griechenland und Spanien im Zeichen der Schuldenkrise
Datum: Mittwoch, 23.Mai 2012 um 19h30
Ort: Alois Wagner Saal im C3-Centrum für int. Entwicklung, Senseng. 3, 1090 Wien
Diskussion mit
Lena Tsipouri (Prof. In Finanzwissenschaft, Uni Athen)
Georg Feigl (Ref. für öff. Haushalte in der AK Wien; BEIGEWUM)
Moderation: Wolfgang Polt (POLICIES – Joanneum Research)
Eine Veranstaltung des Beirat […]
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beigewum am 25. April 2012 um 10:59 Uhr
Freitag 11. Mai 2012, 9.00 – 18.00 Uhr:
Aktionskonferenz „Eure Schulden, unsere Demokratie“
Ort: ÖGB - Catamaran, Johann-Böhm-Platz 1, Wien
in Kooperation mit der Allianz „Wege aus der Krise“, dem Renner-Institut und der Grünen Bildungswerkstatt
Alternativen zur Krisenverschärfungspolitik diskutieren u.a.: Hans Jürgen Urban (IG Metall), Fréderic Lemaire (Attac France/Collectif pour un audit de la dette public), Markus Marterbauer (AK Wien), Karin Küblböck (Attac);
Anmeldung und weiterführende Infos hier.
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Willi Altzinger am 17. April 2012 um 11:53 Uhr
Soeben ist die 2.Auflage von Kurt W. Rothschild „Die politischen Visionen großer Ökonomen“ erschienen. Das Buch ist eine erstklassige Einführung in die Geschichte der Nationalökonomie. Die 1.Auflage (2004) ist seit Jahren vergriffen. Erhältlich ist das Produkt in jeder gut sortierten Buchhandlung, beim Verlag sowie für StudentInnen zum Subskriptionspreis am Sekretariat des Institut für Geld– und […]
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admin am 17. April 2012 um 11:20 Uhr
Am 18.03. fand im Republikanischen Club die Podiumsdiskussions-Veranstaltung „Quo vadis, Ungarn?“ statt. Bei der vom Beigewum, dem Renner-Institut und dem Republikanischen Club gemeinsam organisierten Veranstaltung diskutierten István Grajczjar und Susan Zimmermann mit Julia Hofmann. István Grajczjar konzentrierte sich in seinem Beitrag auf die historische Entwicklung des Rechtsextremismus in Ungarn und versuchte zu erklären, warum Orbán […]
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admin am 10. April 2012 um 10:31 Uhr
Mittwoch, 18. April 2012, 18.30 im Republikanischer Club (Rockhg.1, 1010 Wien):
SPAREN, SPAREN, SPAREN. AUSTERITÄTSPOLITIK IM NEUEN SCHULDENZEITALTER?
Diskussion und Kurswechsel-Heftpräsentation mit:
Wolfgang EDELMÜLLER und Georg FEIGL, Moderation: Maria MALTSCHNIG (BEIGEWUM)
Die europäische Schuldenkrise beherrscht die wirtschaftspolitischen Debatten. Obwohl die gestiegene Staatsverschuldung im Euroraum eine Folge der 2007 ausgebrochenen Finanz– […]
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Georg Feigl am 2. April 2012 um 14:33 Uhr
Trotz – bzw. gerade wegen – mehrerer Sparpakete und Schuldenbremse in der Verfassung findet Spanien keinen Halt. Zusätzlich zur prognostizierten Schrumpfung der Wirtschaft um 1,7 % und weiterhin steigender Arbeitslosigkeit (Stand Februar: 23,6 %; Jugendarbeitslosigkeit 50,5 %) kommt nun ein neuerliches Sparpaket, das die Rezession merklich verschärfen wird. Damit entwickelt sich das budgetpolitisch vor der Krise als vorbildlich geltende Spanien neuerlich zu einem Vorzeige-Mitgliedstaat – diesmal allerdings für eine scheiternde europäische Austeritätspolitik.
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Stephan Schulmeister am 28. März 2012 um 14:37 Uhr
Beim Fiskalpakt handelt es sich um eine „Totgeburt in spe“. Allerdings: Bis zur Ausstellung des Totenscheins kann dieser Unsinn enormen Schaden anrichten. Seine Ratifizierung in den nationalen Parlamenten zu verhindern, ist der BürgerInnen erste Pflicht.
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admin am 5. März 2012 um 13:05 Uhr
Quo vadis Ungarn?
Diskussion am Sonntag, 18. März 2012, 18.00 Uhr im Republikanischen Club (Rockhgasse 1, 1010 Wien)
Mit Susan Zimmermann (Prof. f. Geschichte Budapest) und István Grajczjár (Ass.Prof. f. Soziologie Budapest); Moderation Julia Hofmann (BEIGEWUM)
Wie konnte aus Ungarn ein Nährboden für rechtsradikale Parteien werden? Wie lässt sich die innen– und wirtschaftspolitische Strategie der Regierung Orbán einschätzen? […]
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admin am 20. Februar 2012 um 16:28 Uhr
Jetzt ist es da: Das neue Beigewum-Buch „imagine economy. Neoliberale Metaphern im wirtschaftspolitischen Diskurs“!
Präsentationsveranstaltung:
„Vom >Rettungsschirm< zur >Schuldenbremse<: Metaphern in der Wirtschaftspolitik“
Montag, 23.4. 19:30 im Hörsaal M13a (Akademie der bildenden Künste, Schillerplatz 3, 1010 Wien, nach dem Eingang rechts, im 1.Stock)
Mit Ruth Wodak, Anita Roitner und Maria Maltschnig, Agnieszka Czejkowska und Beat Weber
In den Beiträgen […]
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beat am 26. Januar 2012 um 12:58 Uhr
In den Medien wird derzeit über die Rolle von Franz Hörmann im Zusammenhang mit einer antisemitischen Wirtschaftskritik, die an die Occupy-Bewegung anzudocken versucht, diskutiert.
In der Debatte wird jedoch selten auf die problematischen ökonomischen Thesen eingegangen, durch die Hörmann populär geworden ist. Dazu ein Auszug aus dem Editorial der nächsten Ausgabe des Kurswechsel:
Der Betriebswirtschafter Franz Hörmann […]
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Niki Kowall am 23. Januar 2012 um 16:58 Uhr
Niemand kann oder will die Botschaft der Rating-Agentur Standard & Poors verstehen. Dabei sind die Analysen der Rater wesentlich vernünftiger als das was an Unsinn durch die österreichischen Medien geistert.
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admin am 13. Januar 2012 um 12:56 Uhr
„Investitionen in soziale Dienstleistungen zahlen sich aus. Care Ökonomie – unterschätztes Potential!“
Diskussion und Kurswechsel-Heftpräsentation mit Alban Knecht und Katharina Mader, Moderation: Julia Hofmann
Do, 2. Feber 2012, 18:00, im Republikanischen Club, Rockhgasse 1, 1010 Wien
Care-Krisen sind die „Zweitrundeneffekte“ von Wirtschaftskrisen. Fallen staatliche Sozialausgaben weg, sind unbezahlte Care-Tätigkeiten als soziale Airbags gefragt. Doch die Care Ökonomie muss als […]
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Klemens Himpele am 15. Dezember 2011 um 1:26 Uhr
Die SPÖ scheint ein neues Hobby zu haben: Jedes Jahr vor Weihnachten wird die Debatte um Studiengebühren ausgepackt – eine Debatte, in der die SPÖ nur verlieren kann. Bereits letztes Jahr habe ich hier die Debatte in der Sozialdemokratie kommentiert. Dieses Mal geht es nun verstärkt um sogenannte nachgelagerte Studiengebühren. Die Idee ist, […]
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Johannes Schweighofer am 5. Dezember 2011 um 10:57 Uhr
Die Welt steht nicht mehr lange. Der Komet wird kommen. Wenn bereits die OECD, der neoliberale Fels in der Brandung, die steigende Ungleichheit beklagt, dann sind unsere Tage gezählt …
386 Seiten zur Ungleichheit im OECD-Raum: Heute stellt die OECD einen umfassenden Bericht zur Ungleichheit, zu ihren Ursachen und Handlungsmöglichkeiten vor. Im Pressetext heißt […]
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Johannes Schweighofer am 30. November 2011 um 17:23 Uhr
Österreich ist ein Einwanderungsland! Daher sollte von ZuwanderInnen, nicht von GastarbeiterInnen gesprochen werden. Dennoch wird an der Fiktion des „Gastarbeiters“ – im Neusprech umschrieben mit „circular migration“ – festgehalten. Die seit längerem bestehenden, gegenwärtig wieder stärker thematisierten Probleme mit der Integration von MigrantInnen in Österreich hängen nicht zuletzt mit diesem „Missverständnis“, das ein wechselseitiges war […]
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admin am 21. November 2011 um 17:20 Uhr
Im Frühjahr 2012 erscheint das neue BEIGEWUM-Buch „Imagine Economy. Neoliberale Metaphern in der Wirtschaftspolitik“, das sich mit der Rolle von Metaphern im wirtschaftspolitischen Diskurs und ihren Einfluss auf das Denken und Handeln auseinandersetzt. Aus aktuellem Anlass machen wir hier (PDF) einen Beitrag zum Thema „Schuldenbremse“ aus diesem Buch vorab verfügbar.
Mehr über den Band, der im […]
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Martin Schuerz am 21. November 2011 um 16:57 Uhr
Von der Fed wurde eine außertourliche Erhebung zu privatem Vermögen in den USA in der Krise durchgeführt. Zielsetzung war es, festzustellen, wie sich die Vermögenspositionen der privaten Haushalte in den USA im Zuge der Finanzkrise verändert haben. Der Survey of Consumer Finances (SCF) wird ansonsten regelmäßig alle drei Jahre seit 1983 erhoben. […]
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admin am 21. November 2011 um 14:49 Uhr
Rechtzeitig zur aktuellen Debatte um den Beitrag von Vermögensteuern in der Budgetkonsolidierung: Ein Vorab-Einblick in das Debattenforum des demnächst erscheinenden Kurswechsel Heft 4/2012 (Hauptthema „Care Ökonomie“), mit Beiträgen von Margit Schratzenstaller und Christoph Berka/Josef Thoman über die Machbarkeit unterschiedlicher Varianten der Vermögensbesteuerung.
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admin am 17. November 2011 um 13:54 Uhr
Die österreichische Regierung nimmt sich das deutsche Modell einer „Schuldenbremse“ als Vorbild. Als die Schuldenbremse in Deutschland eingeführt wurde, reagierten 64 ÖkonomInnen mit dem Appell „Die Schuldenbremse gefährdet die gesamtwirtschaftliche Stabilität und die Zukunft unserer Kinder“. Aus aktuellem Anlass hier zur Wieder-Lektüre.
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Ozelot am 15. November 2011 um 11:51 Uhr
Die österreichische Bundesregierung hat sich Medienberichten zufolge auf eine sogenannte Schuldenbremse in Verfassungsrang geeinigt. Zudem soll zügig ein neues Sparpaket geschnürt werden, das jenes aus 2011 bei weitem übertreffen dürfte.
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admin am 18. Oktober 2011 um 9:50 Uhr
Über die Sinnhaftigkeit und die Folgen einer Staatsinsolvenz im Euroraum gibt es geteilte Meinungen. Inwieweit ist eine geordnete Staatsinsolvenz sinnvoll und würde die ökonomischen und sozialen Kosten der Krise in den betroffenen Ländern und im Euroraum reduzieren? Welche Erfahrungen gibt es mit dem Instrument des Staatbankrotts besonders in Ländern des Südens, wo dieses Instrument seit […]
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Johannes Schweighofer am 10. Oktober 2011 um 12:41 Uhr
Seit dem Krisenjahr 2009 erfreut sich die Bildungskarenz in Österreich steigender Beliebtheit – und der Trend hält auch 2011 weiter an. Wer kennt nicht jemanden in seinem Bekanntenkreis, der freudig bekundet: Ich bin für ein Jahr in Bildungskarenz! Ja, und was wäre auch auszusetzen daran, dass ArbeitnehmerInnen den Herausforderungen einer sich ständig wandelnden Arbeitswelt durch […]
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Klemens Himpele am 9. Oktober 2011 um 19:45 Uhr
Der Vorschlag zur Neugestaltung des Steuersystems, wie wir ihn von David Gulda im Standard lesen, ist ein Angriff auf die Demokratie. Gulda schlägt mit Sloterdijk vor, dass die Steuerpflichtigen selbst darüber entscheiden sollen, wo ihre Steuern ausgegeben werden soll. Wörtlich: „Der Gesetzgeber möge die Steuererhöhung auf Grundvermögen, Einkommen oder was immer in Prozent festlegen, es […]
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Johannes Schweighofer am 6. Oktober 2011 um 10:17 Uhr
Jetzt fehlt gerade noch, dass der ökonomische Mainstream die Lohnpolitik der Gewerkschaf-ten für die Finanzkrise verantwortlich macht! Denn nachdem die mehrheitlich konservativen Staatenlenkerinnen in der Union sich gegenüber dem penetranten Lobbying der Bank– und Hedgefondsmanager à la Ackermann offensichtlich nicht zur Wehr setzten können, wendet sich die EU wieder ihren beiden Lieblingsthemen zu: neben […]
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admin am 23. September 2011 um 14:01 Uhr
mit
Marica Frangakis, Nicos Poulantzas Institut, Athen
Miren Etxezarreta, Universidad Autónoma, Barcelona
Dominique Plihon, Université Paris Nord, Paris
Trevor Evans, Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin
Moderation: Werner Raza, ÖFSE
zur Videoaufzeichnung
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Klemens Himpele am 8. September 2011 um 23:12 Uhr
Immerhin – es wird wieder über eine stärkere Beteiligung der Reichen an der Finanzierung staatlicher Aufgaben gesprochen. Nicht zuletzt, weil einige der „Superreichen“ eine höhere Besteuerung eingefordert haben, allerdings in der Regel mit dem Zusatz: Zum Abbau der Staatsschulden. Sie wollen also selbst bestimmen, wofür sie Steuern zahlen. Dennoch: In Deutschland hat die SPD […]
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Lukas Oberndorfer am 29. August 2011 um 19:56 Uhr
Der Syntagma-Platz in Athen, die Puerta del Sol in Madrid und der Stadtteil Tottenham in London stehen emblematisch für eine Renaissance der Kämpfe in Europa. Besetzung, Protest, Aufstand – die Gespenster des Politischen scheinen erneut die europäische Bühne betreten zu haben. Die Hegemonie des Neoliberalismus ist brüchig geworden. Das bedeutet nicht, dass die Herrschaft neoliberaler […]
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beat am 20. August 2011 um 7:55 Uhr
Ex-Finanzminister Grassers Lebensfreude ist seit geraumer Zeit beeinträchtigt: Seine Telefonsammlung wird abgehört, seine hilfreiche Kofferträgerei öffentlich verunglimpft, und seine Badefotos müssen auf den Titelblättern mit Negativschlagzeilen konkurrieren. Gibt es denn gar kein Entkommen aus dem Tief?
Vielleicht doch – Vorbilder jenseits der Grenze zeigen vor, wie es gehen könnte: In den USA hat Milliardär Warren Buffet […]
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beat am 20. Juni 2011 um 16:47 Uhr
Der „Rettungsschirm“ für Griechenland und andere Euroländer mit Refinanzierungsproblemen erhitzt sozialdarwinistische Gemüter. Im Grunde werden mit dem Geld Exportmärkte und Schuldner der Banken im Kern Europas stabilisiert. Die Sparauflagen, mit denen die Überbrückungskredite versehen wurden, sind makroökonomisch und sozial desaströs. Durch die populistische Welle, die selbst diesen eigeninteressierten Stabilisierungsversuchen entgegenschwappt, werden solche Fragen jedoch überschwemmt, […]
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admin am 31. Mai 2011 um 12:58 Uhr
Montag, 27. Juni 2011, 19 Uhr, im Republikanischen Club (Rockhg.1, 1010 Wien):
„DIE ANDERE ÖSTERREICHISCHE SCHULE: Kurt ROTHSCHILD“
Videoaufzeichnung der Veranstaltung hier.
Präsentation des neuen Kurswechsel 2/2011
Kurt Rothschilds Methodologie: Elisabeth SPRINGLER (FH / Bfi Wien),
Kurt Rothschild und die Finanzkrise: Peter MOOSLECHNER (OeNB),
Kurt Rothschild und Arbeitslosigkeit heute: Herbert
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admin am 31. Mai 2011 um 12:57 Uhr
Neoliberalismus – Krisenfolgen – Machtverhältnisse 2011
Symposium zur Analyse und Diskussion der Kontinuitäten und Brüche
neoliberaler Herrschaft, postneoliberaler Tendenzen und emanzipatorischer
Strategien
FR 17.6. – SO 19.6. 2011 / FORUM STADTPARK / Graz
Im Angesicht der sich verschärfenden sozialen Folgen der großen
multiplen Krise, mit der wir es derzeit zu […]
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Maria Maltschnig am 26. Mai 2011 um 14:34 Uhr
Warum der Verkauf der staatlichen Betriebe denkbar ungeeignet ist um die öffentlichen Haushalte zu sanieren.
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Katharina Meichenitsch am 16. Mai 2011 um 14:02 Uhr
Der Sozialhilfeverband Liezen bietet für seine BürgerInnen ein ganz besonderes Online-tool – den Heimkostenrechner. Er soll zeigen, wie viel ein Platz in einem Pflegeheim kostet. Gleichzeitig offenbart er das Konzept der österreichischen Pflegefinanzierung, und das in nur zwei Fragen: (1) „Ihre Pension brutto in Euro beträgt?“, und (2) „Ihre Pension reicht für die monatlichen Heimkosten […]
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Klemens Himpele am 8. Mai 2011 um 16:23 Uhr
Neu-Finanzministerin Maria Fekter empfindet den Vergleich mit Margret Thatcher als „eiserne Lady“ als ein Kompliment. Das verriet sie dem Standard (7./8. Mai 2011) in einem Interview. Warum? „Thatcher hat mit ihren Reformen ein abgewirtschaftetes Land zur Erfolgsstory gemacht.“ Wenn das mal keine Drohung ist…
Fekter sagt dann im gleichen Interview auch, dass der Staat sich von seinen […]
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beigewum am 6. Mai 2011 um 9:00 Uhr
Wie neutral ist das BIP? Unter anderem diese Frage wurde bei der BEIGEWUM-Podiumsdiskussion „Alternativen zum BIP – welche Indikatoren für welche Gesellschaft?“ am 4.5. durchaus kontroversiell diskutiert. Konrad Pesendorfer (Generaldirektor Statistik Austria) verteidigte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als wertfreie Addition monetärer Aktivitäten, die erst durch ihre Überhöhung als Wohlstandsindikator durch die Politik problematisch, […]
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beigewum am 5. Mai 2011 um 9:26 Uhr
Workshop „Aktivitäten der Europäischen Zivilgesellschaft als Reaktion auf EU >Six Pack< zu European Economic Governance“
18.05.2011, 18–20 Uhr im Republikanischen Club (Rockhgasse 1, 1010 Wien)
mit Alexandra Strickner (Attac Österreich) und Lukas Oberndorfer (AK, Abteilung EU& Internationales)
Der „six pack“: so werden die sechs Legislativvorschläge im politischen Jargon genannt, mit denen sich die EU, zumindest […]
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Pia Eberhardt am 24. April 2011 um 20:23 Uhr
Im März ließ die britische Zeitung Sunday Times vier Abgeordnete auffliegen, die für in Aussicht gestellte Bezahlung Gesetzesvorschläge im EU-Parlament eingebracht hatten. In einer Undercover-Recherche hatten sich JournalistInnen der Zeitung als LobbyistInnen ausgegeben und Abgeordneten Beraterjobs in einer erfundenen Lobby-Firma angeboten – für 100.000 Euro jährlich. Auf heimlich gedrehten Videos wurde veröffentlicht, wie der ex-Außenminister […]
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admin am 13. April 2011 um 15:09 Uhr
Anlässlich des 25-Jahre-Jubiläums des Kurswechsels gehen wir der Frage nach, welchen Beitrag alternative Wohlstandsindikatoren für einen gesellschafts-, wirtschafts– und umweltpolitischen Kurswechsel leisten können.
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admin am 10. April 2011 um 13:21 Uhr
Der Kurswechsel wird 25, und die aktuelle Krise wird 3: Zeit für eine Zwischenbilanz mit Ausblickcharakter. Müssen wir wieder über wirtschaftliche Stagnation reden? In welche Richtung zielt die Forderung nach einem gesellschafts-, wirtschafts– und umweltpolitischen Kurswechsel heute? Der „Kurswechsel“ startet mit einem Schwerpunkt zu „Zukunftsaussichten“ in den Jahrgang 2011. Diesmal haben wir außergewöhnlich viel […]
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beigewum am 5. April 2011 um 14:40 Uhr
Am 20. März ist Heinz Steinert gestorben. Auch nach seiner beruflichen Tätigkeit als kritischer Kriminalsoziologe ist Steinert der lebendigen Weiterarbeit an der Kritischen Theorie treu geblieben, und hat immer wieder mit erfrischenden Interventionen, zuletzt vor allem mit seinen Büchern zu Kapitalismus und Max Weber und Beiträgen auf links-netz.de Diskussionen bereichert oder angestoßen.
Die ersten Berührungspunkte mit […]
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emilia am 24. März 2011 um 9:32 Uhr
Wirtschaftsregierung und Pakt für den Euro : Ergebnis einer Umdeutung der Finanzmarktkrise zur Staatskrise.
Die unmittelbaren Krisenverursacher (Finanzmärkte und Banken) stehen knapp zweieinhalb Jahre nach deren Ausbruch wieder auf vermeintlich stabileren Beinen. Im letzten Jahr hat sich das Bedrohungsszenario immer mehr von einem Zusammenbruch der Finanzmärkte und einem Einbruch der gesamten Wirtschaftsleistung hin zu einem Staatsversagen […]
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admin am 16. März 2011 um 11:27 Uhr
Während die Finanz– und Wirtschaftskrise deutlich zutage brachte, dass nicht nur die Deregulierung der Finanzmärkte, sondern auch die Wirtschaftspolitik der letzten Jahrzehnte mit wachsenden Leistungsbilanzungleichgewichten, rapide zunehmenden Ungleichheiten in der Verteilung von Einkommen und Vermögen, anhaltender Wachstumsschwäche durch eine im Rahmen des Stabilitäts– und Wachstumspaktes (SWP) konzertierte öffentliche Konsolidierungspolitik und schädlichem Steuerwettbewerb, begleitet von […]
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Ulrich Brand am 27. Februar 2011 um 16:15 Uhr
Weltgeschichte wird in diesen Tagen in Kairo und anderen nordafrikanischen Städten und Ländern geschrieben. Doch das seit 2001 bestehende Weltsozialforum, das Mitte Februar in Dakar stattfand, erweist sich als Raum, der unverzichtbar ist, um sich auf transnationaler Ebene auszutauschen, Strategien zu entwickeln und Kampagnen zu lancieren.
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Klemens Himpele am 13. Dezember 2010 um 23:14 Uhr
Fehler machen bekanntlich bestenfalls dann einen Sinn, wenn man daraus lernt. Die SPÖ scheint den Fehler, die Studiengebühren unter Gusenbauer zunächst weiter toleriert zu haben, demnach völlig umsonst gemacht zu haben. Jedenfalls platzt die Aussage, dass diverse führende SPÖ-Politiker Studiengebühren nicht (mehr) ablehnen (siehe etwa bei Der Standard) mitten in die von Wissenschaftsministerin […]
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beigewum am 9. Dezember 2010 um 11:29 Uhr
Angesichts der nun eingeschlagenen, konkretisierten Wege der Budgetkonsolidierung verhärten sich die Anzeichen für einen „Neoliberalismus reloaded“ in Europa. Dies äußert sich gerade auch in der Kontinuität einer Politik, die soziale Ungleichheiten verschärft und wohlfahrtsstaatliche Handlungsspielräume systematisch einschränkt. Es zeigt sich immer klarer, dass sich das Spar-Mantra von OECD, EZB, EU-Kommission sowie Wirtschaftslobbys und […]
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Jana Schultheiss am 29. November 2010 um 19:20 Uhr
In den vergangenen 25 Jahren haben sich die ökonomischen, gesellschaftlichen und politischen Zustände gravierend verändert – und mit ihnen auch das Selbstverständnis und die Aufgaben des BEIGEWUM. Anlässlich seines 25-jährigen Geburtstages diskutierten Brigitte Unger (Department of Public Sector Economics, Utrecht University School of Economics), Karin Fischer (Abteilung für Politik– und Entwicklungsforschung am Institut für […]
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bw am 26. November 2010 um 12:56 Uhr
Derzeit hält die Krise in Irland. Mit Sicherheit wird es nicht die letzte Station sein. EU und IWF schnüren an einem Hilfspaket von bis zu 100 Milliarden Euro, um die Bewältigung der hohen Schulden der irischen Banken zu meistern.
Ähnlich wie Island war Irland lange Zeit ein neoliberaler Musterstaat: Unternehmenssteuer-Dumping, hohe wirtschaftliche Anpassungsbereitschaft, Budgetüberschüsse, […]
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Willi Altzinger am 24. November 2010 um 12:05 Uhr
Kurt W. Rothschild ist am 15. November 2010 von uns gegangen. Mit Rothschild verlieren wir nicht nur den bedeutendsten österreichischen Ökonomen, sondern mit ihm verlieren wir auch eine Persönlichkeit, deren Vorbildwirkung kaum hoch genug eingeschätzt werden kann. Der Lebensweg von Kurt Rothschild und seiner Frau Vally, welche gemeinsam über knapp 75 Jahre (!) eine äußerst […]
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Klemens Himpele am 25. Oktober 2010 um 17:53 Uhr
Nein, eine Vermögensteuer wird es wieder mal nicht geben. Und auch die Erbschaftssteuern werden nicht angehoben, der Spitzensteuersatz bleibt unangetastet und es wird sich wenig an der ungleichen Einkommens– und Vermögensverteilung ändern. Aber man soll ja nicht immer nur raunzen. So ist doch erwähnenswert, dass es Steuererhöhungen geben wird und damit zumindest ein Teil der […]
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admin am 6. Oktober 2010 um 9:52 Uhr
25 Jahre Kritik, Gegenexpertise und Alternativendiskussion im BEIGEWUM – Anlass genug für eine Bilanzdiskussion mit Perspektive: Wo kann kritisches Wissen heute entstehen und ansetzen, angesichts des schwersten Systemschocks seit Jahrzehnten? Zudem wird nach der Diskussion das 25-jährige Bestehen des BEIGEWUM mit einem Fest gefeiert.
Beginn: 18 Uhr
Ort: Albert Schweitzer Haus, Schwarzspanierstraße 13, 1090 Wien
mit
Brigitte Unger (Department […]
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admin am 27. September 2010 um 17:03 Uhr
Tagung: „Wirtschaftsdemokratie – ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise?“
Zeit: 16. Oktober 9h30-17h
Ort: Renner Institut, Gartenhotel Altmannsdorf (Hoffingergasse 33, 1120 Wien)
In den letzen zwei Jahrzehnten hat sich auf politischer Ebene die Entdemokratisierung verschärft, wodurch sich die Demokratielosigkeit der Wirtschaft noch gravierender auswirkt. Haben diese Entwicklungen die aktuelle Wirtschaftskrise ausgelöst bzw. wie stark haben sie dazu beigetragen? […]
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admin am 27. September 2010 um 17:00 Uhr
Einladung zur Diskussion und Kurswechselpräsentation
Zeit: Donnerstag 14. Oktober 18.30
Ort: Großer Sitzungssaal der WU, Augasse 2–6, 1090 Wien, 2. Stock – Kern D
mit
Sigrid Stagl (WU-Wien)
Christoph Streissler (AK-Wien)
Josepha Molitor (KOO)
Bernhard Obermayr (Greenpeace)
Moderation: Christa Schlager (Kurswechsel-Redaktion)
Klimawandel und seine Verursachung stellen heute eine der größten politischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts dar. Nach dem Scheitern der Weltklimakonferenz in Kopenhagen herrscht vielerorts […]
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pf am 17. September 2010 um 16:31 Uhr
Die Aussagen von Thilo Sarrazin („Deutschland schafft sich ab“) sorgen für öffentliche Aufregung. An ihrem Originalitätswert kann es nicht liegen: Offener Rassismus ist in der politischen Debatte im deutschsprachigen Raum eine fixe Größe, wobei Muslime in den letzten Jahren zum Hauptobjekt entsprechender Diskurse geworden sind.
Ein wichtiger Grund für die öffentliche Aufmerksamkeit ist wohl die Tatsache, dass […]
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beigewum am 24. August 2010 um 15:42 Uhr
Alternativen zur neoliberalen Budgetkonsolidierung
Die Auswirkungen der stärksten Krise des kapitalistischen Wirtschaftssystems seit 80 Jahren konnten mit massiver Staatsintervention diesmal vergleichsweise rasch eingedämmt werden. Banken wurden gerettet, der Wirtschaftseinbruch begrenzt, die Masseneinkommen stabilisiert, zumindest in Österreich der Anstieg der Arbeitslosigkeit überschaubar gehalten – aber vor allem wurden auch die Vermögenswerte gesichert. All das gab es nicht […]
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Klemens Himpele am 8. August 2010 um 19:31 Uhr
Die Industriellenvereinigung und das IHS wollen eine Schuldenbremse in Österreich einführen und sich dabei an Deutschland orientieren. So berichten es u.a. der Standard und der ORF. Dabei wird jedoch übersehen, dass die Funktionsfähigkeit der deutschen Schuldenbremse massiv zu bezweifeln ist (vgl. Himpele 2010), und dass zudem dogmatisch über Staatsverschuldung gesprochen wird, ohne ökonomische […]
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beigewum am 18. Juli 2010 um 15:18 Uhr
Ist Erben das letzte Tabu? Zum wiederholten Mal werden Forscher, die die Ungleichverteilung von Vermögen in Österreich ansprechen, oder – Gott bewahre! – dafür sogar steuerliche Lösungen andenken, persönlich diffamiert und als „Ideologen“ bzw. politische Extremisten denunziert. So geschehen jüngst in einem Kommentar von Clemens Wallner, Mitarbeiter der Industriellenvereinigung, zu einer kreuzbraven Nationalbank-Studie über Immobilienerbschaften. […]
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Thomas Koenig am 10. Juli 2010 um 11:25 Uhr
Aus einer Studie des Jahres 2005:
Wobei hier eines deutlich wird – und das zeigt die elaborierte Studie sehr gut, weil sie die Ergebnisse auch auf die Fakultätsebene herunterbricht: Der schlechte Wert der Uni Wien resultiert „fast ausschließlich“ aus der hohen Drop-out-Rate in den extrem überlaufenen Massenfächern in der (für den Vergleich an allen Unis konstruierten) geistes– […]
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admin am 28. Mai 2010 um 11:39 Uhr
Die Studienvertretung VW lädt gemeinsam mit dem BEIGEWUM und der Studienvertretung Doktorat zur letzten Podiumsdiskussion in diesem Semester an der WU.
Wann: Mittwoch, 9. Juni, ab 18 Uhr
Wo: Hörsaal D.204 (Wirtschaftsuniversität, UZA4, Nordbergstraße 15)
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Klemens Himpele am 27. Mai 2010 um 22:57 Uhr
Zu Beginn der aktuellen Krise schien der Neoliberalismus, ja der Kapitalismus insgesamt, schweren Legitimationsschaden zu nehmen. Doch mittlerweile haben sich seine ApologetInnen erholt und versuchen mit allen Mitteln, ihre Lehren zu verteidigen. Mit Mythen wie „Der Staat ist schuld an der Krise“ oder „Europa ist nur Opfer“ wird Ursachenverleugnung betrieben. Mit Ansagen wie „Jetzt droht […]
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Werner Raza am 16. Mai 2010 um 23:39 Uhr
Im Fokus der Kritik der vergangenen Wochen waren wieder einmal die Rating-Agenturen. Die von diesen verhängten Verschlechterungen im Rating von Ländern wie Griechenland, Portugal oder Spanien haben deren Zugang zu den Kapitalmärkten bedeutend erschwert. Die Risikoaufschläge, die diese Länder zu Refinanzierung ihrer Staatsschuld zahlen müssen, sind zum Teil drastisch gestiegen. Ergibt sich daraus ein […]
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Klemens Himpele am 16. Mai 2010 um 22:28 Uhr
Finanzminister Pröll will eine Schuldenbremse nach deutschem Vorbild, um die Staatsverschuldung in Europa einzudämmen. Das ist zwar reiner Populismus – in Deutschland sind noch nicht einmal die Konjunkturbereinigungsverfahren klar, nach denen die strukturelle Neuverschuldung berechnet werden soll – dennoch kann sich Pröll vermutlich breiter Zustimmung sicher sein. Vorurteile gegen Schulden im Allgemeinen und südeuropäische Haushaltsdisziplin […]
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beigewum am 12. Mai 2010 um 12:29 Uhr
Großer Andrang herrschte bei der Veranstaltung „Griechenland – eine europäische Tragödie“ am 11.Mai im Republikanischen Club, zur Präsentation von Kurswechsel 1/10 „Krise in EUropa“. Mit dem Publikum diskutierten Joachim Becker, Werner Raza, Elisabeth Springler, moderiert von Beat Weber. Einige zentrale Diskussionspunkte:
* In der griechischen Bevölkerung herrscht gewisse Akzeptanz für Konsolidierungsbedarf, aber die beschlossenen Maßnahmen treffen […]
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Klemens Himpele am 6. Mai 2010 um 20:31 Uhr
16. Juni, 19 Uhr
Thalia Wien Mitte, Landstraßer Hauptstraße 2a/2b
„Mythen der Krise“ – Inhaltsverzeichnis, Textprobe und Bestellmöglichkeit auf hier.
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Klemens Himpele am 6. Mai 2010 um 20:28 Uhr
Dienstag, 11. Mai 2010, 19 Uhr,
im Republikanischen Club, Rockhgasse 1, 1010 Wien (hinterm Juridikum)
Diskussion mit ÖkonomInnen aus der Kurswechsel Redaktion:
Joachim Becker
Werner Raza
Elisabeth Springler
Moderation: Beat Weber
Warum ist die EU auf der „Griechspur“? Wie fair ist das Hilfspaket? Wie aussichtsreich ist das Sparprogramm? Gibt es Alternativen? Brechen Zentrum und Peripherie in der […]
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Werner Raza am 30. April 2010 um 16:14 Uhr
Die Weigerung der deutschen Bundesregierung, Griechenland in der sich seit Monaten zuspitzenden Schuldenkrise unter die Arme zu greifen, hat die griechische Krise zu einer europäischen Krise werden lassen. Mehr noch, mittlerweile steht die Zukunft der Währungsunion auf dem Spiel. Darüber entscheiden wird maßgeblich das Verhalten der deutschen Politik.
Das vor allem in Deutschland […]
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Thomas Koenig am 20. April 2010 um 8:32 Uhr
Im Blog der Zeitschrift „The Economist“:
What exactly was the purpose of the financial sector supposed to be, again? Because I‘m pretty sure „inflating bubbles so as to bet on their collapse, thus forcing the taxpayers to bail out your counterparties“ wasn’t it. [link]
Es geht natürlich um die Anklage der U.S.-amerikanischen Aufsichtsbehörde SEC gegen die […]
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Klemens Himpele am 5. April 2010 um 10:25 Uhr
In Deutschland ist man irrsinnig stolz darauf, dass Deutschland so viel exportiert und wenig importiert. Eine ähnliche Politik fährt auch Österreich. Das Problem an der Sache: Wenn ein Land Exportüberschüsse hat, dann braucht ein anderes Importüberschüsse, denn in Summe aller Länder der Welt müssen sich Exporte und Importe immer zu Null addieren. Mit anderen […]
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Ozelot am 16. März 2010 um 12:28 Uhr
Die österreichische Regierung hat sich auf einen harten Sparkurs für die kommenden Jahre geeinigt. Was sich im Jänner bereits angedeutet hatte, wurde mit den veröffentlichten Eckpunkten des Bundesfinanzrahmengesetz 2011–2014 konkret: 2011 sollen die Kosten der Krise an die Bevölkerung weitergegeben werden, nachdem sie bisher weitgehend mit staatlichen Mitteln abgefangen wurden.
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Thomas Koenig am 9. März 2010 um 11:15 Uhr
Alltagsweisheiten oder, was wir schon vor einem Jahr gewusst haben (und dieser Tage trotzdem für Schlagzeilen sorgt):
Dass Pres. Obama die ökonomischen Probleme seines Landes nicht richtig angeht (siehe meinen Kurswechsel-Beitrag von 2009 hier)
Dass in Zeiten der Krise Planwirtschaft innovativer ist als Free Market Liberalism;
Dass Nostalgie eine Emotion ist, die gar wunderliche Dinge hervorbringt.
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Joachim Becker am 8. März 2010 um 19:12 Uhr
Die aktuelle Wirtschaftskrise zeigt in Europa unterschiedliche Verläufe. Manche Länder sind primär durch das Platzen von Finanz– und Immobilienblasen getroffen, andere durch den Einbruch der Exporte. Beide Formen der Krisenbetroffenheit sind in Osteuropa aufgetreten, wo einerseits Polen 2009 noch ein leichtes Wachstum verzeichnete, während in den Baltischen Ländern die Wirtschaft am stärksten schrumpfte. Ein konzertiertes […]
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beigewum am 24. Februar 2010 um 11:12 Uhr
Die in Österreich geplante Bankensteuer macht Schlagzeilen, und Bundeskanzler Faymann macht so viel PR-Wind darum, dass man fürchten muss, er werde im Abtausch für diese geringfügige Maßnahme überproportional große Zugeständnisse an den Koalitionspartner bei der Verteilung der weiteren Budgetkonsolidierungs-Belastungen machen. Um das vorzubereiten, schlagen die Betroffenen und ihre Verbündeten jedenfalls mal mächtig Alarm – nicht […]
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Klemens Himpele am 12. Februar 2010 um 18:08 Uhr
Das Projekt Europa war nie in erster Linie ein soziales Projekt, und es ist kein Projekt, dass die Konzeption der standartorientierten Wettbewerbsstaaten in Frage gestellt hätte. Zaghafte Ansätze mögen vorhanden gewesen sein, im Wesentlich versuchen die Staaten aber nach wie vor, ihre Volkswirtschaft zu Lasten anderer Staaten besserzustellen. Aktuell lässt sich das Resultat an mindestens […]
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Klemens Himpele am 8. Februar 2010 um 21:00 Uhr
von Klemens Himpele und Oliver Prausmüller. Ist im Debattenforum der Zeitschrift Kurswechsel erschienen: Ausgabe 1/2010, S. 113–117.
Als der heute heftig diskutierte „Bologna-Prozess“ Ende der 1990er-Jahre entstand, konnte in Europa bereits auf zwei Jahrzehnte Reformologie für die „standortgerechte Dienstleistungshochschule“ zurückgeblickt werden. Die hochschulpolitische Debatte war in vielen Ländern – wenn auch in unterschiedlichen Tempi – in […]
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admin am 25. Januar 2010 um 17:39 Uhr
Neues BEIGEWUM Buch:
„Mythen der Krise. Einsprüche gegen falsche Lehren aus dem großen Crash“
Herausgegeben vom Beirat für gesellschafts-, wirtschafts– und umweltpolitische Alternativen und von Attac Österreich
VSA Verlag, 128 Seiten (Februar 2010)
EUR 10.80
ISBN 978–3–89965–373–1
Zu Beginn der aktuellen Krise schien der Neoliberalismus, ja der Kapitalismus insgesamt, schweren Legitimationsschaden zu […]
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admin am 25. Januar 2010 um 17:26 Uhr
Workfare: Does it work? Is it fair? Der Begriff Workfare verweist auf einen tiefgreifenden Wandel des Staates, der eine strategische Neuausrichtung seiner sozialpolitischen Instrumente gemäß den Vorgaben deregulierter Arbeitsmärkte und ausgeglichener Staatshaushalte mit sich bringt. Das neue Kurswechsel– Heft geht diesen Veränderungen mit Fokus auf die Politikfelder der Sozialhilfe– und Arbeitsmarktpolitik […]
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leu am 19. Januar 2010 um 16:20 Uhr
Die aktuelle Transformation der Demokratie um das Spannungsfeld von Gerechtigkeit und Globalisierung ist Leitthema dieses Beitrags. Dafür wird erst die Entstehungsgeschichte der demokratischen Idee kurz umrissen, um davon ausgehend idealtypisch Dimensionen demokratischer Entwicklung zu skizzieren. Der hier präsentierte Idealtypus geht in dreierlei Hinsicht über konventionelle Sichtweisen hinaus, die Demokratie auf Wahl– und Eigentumsrecht reduzieren: (1) Auf Prozessebene wird die Ergänzung repräsentativer Demokratie durch direkte und partizipative Formen vorgeschlagen; auf inhaltlicher Ebene werden sowohl (2) soziale als auch (3) Wirtschaftsdemokratie als notwendige Ergänzungen thematisiert. Auf der Grundlage dieses breiten Demokratiebegriffes wird die historische Entwicklung der Demokratie (v.a. ab dem Ende des Zweiten Weltkriegs) behandelt. Besonders herausgestellt werden dabei aktuelle Debatten um das Aufkommen von „Postdemokratie“.
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Thomas Koenig am 11. Januar 2010 um 20:13 Uhr
Finanzminister Pröll will die Österreichische Nationalbank verstaatlichen. Ich kann nur vermuten, die hier versammelten WirtschaftswissenschaftlerInnen stimmen diesem Schritt voll inhaltlich zu. Von mir nur ein Hinweis auf eine semantische Irritation. In der Ankündigung, die restlichen, nicht-staatlichen Anteile der ÖNB für die Republik aufkaufen zu wollen, hat Pröll heute gesagt:
„50 Millionen – das […]
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beigewum am 12. Dezember 2009 um 21:46 Uhr
Der BEIGEWUM trauert um Prof. Dr. Jörg Huffschmid, der am letzten vergangenen Samstag (5.12.2009) nach schwerer Krankheit viel zu früh aus dem Leben schied. Als einem der führenden deutschsprachigen politischen Ökonomen der letzten vier Jahrzehnte verbanden den BEIGEWUM und viele seiner Mitglieder mit Jörg Huffschmid eine lange Reihe von persönlichen und institutionellen […]
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leu am 13. November 2009 um 18:10 Uhr
Der vorliegende Artikel basiert auf einem Beitrag zum Eröffnungspodium der attac Sommer-akademie 2009 in Krems zum Themenfeld „Alternativen rund um die globale Krise, Strategien zu einem zukünftigen Wirtschafts– und Gesellschaftssystem“. Die Weltwirtschaftskrise wird als Teil von multiplen systemischen Krisen verstanden, wobei die Demokratiekrise und mögliche Strategien zu deren Bewältigung im Mittelpunkt stehen.
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Peter Ulrich Lehner am 9. November 2009 um 17:19 Uhr
Es gibt zwei Grundmuster des Wirtschaftens:
* Gemeinwirtschaftlichkeit: Niemand kann bei wirtschaftlichen Handlungen zu Lasten anderer (Erwerbs-)Vorteile für sich erzielen.
* Eigenwirtschaftlichkeit: Wirtschaftliche Handlungen werden mit der Absicht unternommen, (Erwerbs-)Vorteile für sich ohne Rücksicht darauf zu erzielen, zu wessen Lasten sie gehen.
Demgemäß gibt es zwei Grundmuster der Verteilung von Überschüssen: Sie werden
* entweder von der Gemeinschaft, die sie […]
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Thomas Koenig am 4. November 2009 um 22:56 Uhr
Radikaler als die Wirklichkeit: 34 Millionen schüttelt der Minister aus dem Ärmel, und lädt zu „breitem“ (?) Dialog mit den HochschulpartnerInnen, bevor er sich nach Brüssel verzieht. Eine kurze Bedachtnahme:
Das mit dem Dialog, das hatten wir schon. Kann sich überhaupt noch jemand erinnern? Definieren wir Dialog nach wikipedia als
eine mündlich oder schriftlich zwischen […]
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Thomas Koenig am 28. Oktober 2009 um 21:31 Uhr
Ich weiss, damit mache ich mir hier keine Freunde, aber: der Ökonom hat recht. Ich weiss, es wird nicht gern gelesen, aber: Österreichs Hochschulsystem ist eines der elitärsten, die es im internationalen Vergleich gibt. Ich weiss, es ist nicht opportun, aber: Ein Bildungssystem, das derart verantwortungslos mit ihren Ressourcen umgeht, ist so verrottet wie die […]
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Klemens Himpele am 19. Oktober 2009 um 18:19 Uhr
Am Donnerstag, den 24. Oktober 1929 „wechselten 12.894.650 Anteile den Besitzer, die meisten zu einem Preis, der die Träume und Hoffnung der bisherigen Inhaber restlos Zerstörte“ (S. 136). Das schreibt John Kenneth Galbraith in seinem Buch Der Große Crash 1929. Ursachen, Verlauf, Folgen.* An diesem Tag – und nicht am ›Schwarzen Freitag‹ – gingen die […]
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admin am 19. Oktober 2009 um 14:11 Uhr
Kritik in der Krise?!
Positionierungen und Reflexionen einer Kritischen Sozialen Arbeit
Mittwoch, 4. November 2009, 18.30 – 21.00 Uhr
Albert Schweitzer Haus, Schwarzspanierstr. 13, 1090 Wien
Volker Eick (FU Berlin), Fabian Kessl (Uni Duisburg), Susanne Maurer (Uni Marburg) und Nina Oelkers (Hochschule Vechta), AutorInnen des Kurswechsels 3/09, diskutieren gemeinsam mit BesucherInnen und den herausgebenden AutorInnen Josef Bakic, Marc Diebäcker, […]
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Agnes Streissler am 12. Oktober 2009 um 15:06 Uhr
Die Vermögen, die international für die Altersvorsorge „angespart“ wurden, sind riesig. Die Pensionsfonds alleine (also ohne private Versicherungsverträge, Pensionsrückstellungen und Fonds von Finanzinstitutionen) hatten 2007 ein Vermögen von sage und schreibe 17.900.000.000.000 also fast 18 Billionen US Dollar. 57 Prozent davon lagen in den Pensionsfonds der USA. Im OECD-Schnitt sind damit über 75 […]
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Katharina Meichenitsch am 29. September 2009 um 15:55 Uhr
„Lassen wir die Konjunkturpakete wirken,“ ist das Standardzitat österreichischer PolitikerInnen, um einem dritten sozialen Paket eine Absage zu erteilen. Nur, wer weiß, WIE und WANN die Pakete wirken?
International haben alle Konjunkturpakete gemein, dass sie nicht evaluiert werden. Viele verschiedene Institutionen streiten sich um die Wirksamkeit von Millionen– und Milliardenbeträgen. Auch den österreichischen […]
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