blog – BEIGEWUM

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Das COVID – Kaleidoskop II „Was tun nach der Krise?“ ist da!

19. Oktober 2021 – 15:18 Uhr

Das Covid-Kalei­do­skop des Bei­gewum wid­met sich im zwei­ten Teil der Fra­ge: Was tun nach der
Kri­se? Gera­de in Berei­chen, in denen die Covid-Kri­se bestehen­de Pro­ble­me ver­schärft hat, ist der
Hand­lungs­be­darf noch grö­ßer geworden.
Häu­fig haben die Maß­nah­men der Pan­de­mie­be­kämp­fung die­se Ver­schär­fun­gen aus­ge­löst: Etwa im Bereich der unbe­zahl­ten Arbeit, der Bil­dung durch die Schlie­ßung von Bil­dungs- und
Betreu­ungs­ein­rich­tun­gen oder beim mas­si­ven Anstieg der (Langzeit-)Arbeitslosigkeit.

Klar ist: Das blo­ße Zurück­fah­ren der Maß­nah­men wird nicht aus­rei­chen, um die Pro­ble­me zu lösen. Viel­mehr muss jetzt die Gele­gen­heit zu fort­schritt­li­chen Maß­nah­men und einer pro­gres­si­ven Poli­tik ergrif­fen werden.

Die Publi­ka­ti­on als PDF fin­det man hier.

 

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Buchpräsentation und Podiumsdiskussion: Klimasoziale Politik – Eine gerechte und emissionsfreie Gesellschaft gestalten

19. Oktober 2021 – 14:27 Uhr

Mit Katha­ri­na Boh­nen­ber­ger (Sozi­al­po­li­tik), Cla­ra Moder (Armut) und Ernest Aigner (Pfle­ge)

Wann? Mitt­woch, 27.10., 18:00 Uhr

Wo? Fach­buch­hand­lung des ÖGB-Ver­lags, Ein­gang Uni­ver­si­täts­stra­ße (Uni­ver­si­täts­stra­ße 9, 1010 Wien)

 

Die Kli­ma­kri­se ist eine sozia­le Kri­se. Ver­ur­sacht wird die Kri­se über­pro­por­tio­nal von rei­chen Län­dern, glo­ba­len Kon­zer­nen und Men­schen mit hohem Ein­kom­men und Ver­mö­gen. Die Fol­gen der Kri­se dage­gen tra­gen vor­wie­gend jene, die weder Geld noch Ein­fluss haben: bei­spiels­wei­se Bewohner:innen von Län­dern des glo­ba­len Südens, Men­schen mit gerin­gem Ein­kom­men, Migrant:innen. Sie leben beson­ders oft in pre­kä­ren Ver­hält­nis­sen, an lau­ten Stra­ßen, in engen Woh­nun­gen ohne Mög­lich­keit zur Küh­lung oder güns­ti­gen Hei­zung und sind beson­ders ange­wie­sen auf öffent­li­che Infra­struk­tur wie Per­so­nen­ver­kehr, Grün­an­la­gen oder Nahversorgung.

Der Sam­mel­band „Kli­maso­zia­le Poli­tik. Eine gerech­te und emis­si­ons­freie Gesell­schaft gestal­ten“, her­aus­ge­ge­ben von Armuts­kon­fe­renz, Attac und BEIGEWUM, zeigt einen Aus­weg aus die­ser zwei­fa­chen Kri­se auf: Kli­maso­zia­le Poli­tik ver­steht Kli­ma­po­li­tik als zen­tra­les Instru­ment für eine fort­schritt­li­che, sozi­al gerech­te und eman­zi­pa­to­ri­sche Gesell­schaft. Umge­kehrt kann Kli­ma­po­li­tik nur erfolg­reich sein, wenn sie nicht sozi­al blind ist.

Mehr als 30 Autor:innen aus Wis­sen­schaft und Zivil­ge­sell­schaft skiz­zie­ren den Sta­tus Quo der Kli­ma­po­li­tik in Öster­reich und for­mu­lie­ren Vor­schlä­ge für einen Wan­del hin zu kli­maso­zia­ler Poli­tik in unter­schied­lichs­ten Berei­chen: Von Erwerbs­ar­beit über Pfle­ge bis hin zu Armuts­be­kämp­fung gibt es zahl­rei­che Ideen für die Gestal­tung einer sozi­al wie öko­lo­gisch nach­hal­ti­gen und gerech­ten Gesell­schaft. Die­se muss kei­ne Uto­pie blei­ben. Alles, was es braucht, ist poli­ti­scher Wil­le und Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein von Entscheidungsträger:innen und letzt­lich uns allen.

Die ent­stan­de­nen Ideen für eine gerech­te und emis­si­ons­freie Gesell­schaft dis­ku­tie­ren Autor:innen und Herausgeber:innen am 27.10.2021 ab 18 Uhr in der Buch­hand­lung des ÖGB (Uni­ver­si­täts­stra­ße 9, 1010 Wien).

Bit­te brin­gen sie am Ver­an­stal­tungs­tag einen gül­ti­gen 2,5G Nach­weis (geimpft, gene­sen, PCR-getes­tet) mit.

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Neuerscheinung: Klimasoziale Politik Eine gerechte und emissionsfreie Gesellschaft gestalten

7. Oktober 2021 – 12:32 Uhr

Aus einer kri­ti­schen sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen Per­spek­ti­ve beleuch­ten die AutorIn­nen die­ses Sam­mel­ban­des, wie eine radi­ka­le Ver­bes­se­rung der Lebens­ver­hält­nis­se durch eine kli­maso­zia­le Poli­tik aus­se­hen kann. Von den mensch­li­chen Grundbedürfnissen nach Gesund­heit und einer schö­nen Woh­nung, nach Mobi­li­tät und einem guten Ein­kom­men aus­ge­hend, wer­den kon­kre­te Maß­nah­men vor­ge­schla­gen, um eine sozi­al gerech­te und öko­lo­gisch nach­hal­ti­ge Gesell­schaft auf­zu­bau­en. Wie wir zu so einer Gesell­schaft kom­men, wird in den nächs­ten Jah­ren ein sehr umstrit­te­nes und drän­gen­des The­ma werden.

Die­ses Buch ver­eint Bei­trä­ge, die Wege aus der öko­lo­gi­schen und sozia­len Sack­gas­se auf­zei­gen, es defi­niert die grund­sätz­li­chen Begrif­fe, bil­det ver­schie­de­ne Zugän­ge ab und beschreibt nüchtern und ohne Alar­mis­mus die jetzt not­wen­di­gen poli­ti­schen Schritte.

Bestel­len kann man „Kli­maso­zia­le Poli­tik“ hier.

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Kurswechsel 2/2021 – Ambivalente Demokratie

14. August 2021 – 8:56 Uhr

Haben Par­la­men­te und Par­ti­zi­pa­ti­on in Zei­ten von Popu­lis­mus und Pan­de­mie aus­ge­dient? In wel­chem Ver­hält­nis ste­hen Demo­kra­ti­sie­rungs­for­de­run­gen und auto­ri­tä­re Ten­den­zen? Wie hat das Kri­sen­jahr 2020 unse­re Vor­stel­lun­gen von Demo­kra­tie ver­scho­ben? Die­se Fra­ge wer­den im Kurs­wech­sel 2/​​2021 the­ma­ti­siert und kri­tisch analysiert.

Das Debat­ten­fo­rum befasst sich mit den Argu­men­ten für und gegen eine Jobgarantie.

Edi­to­ri­al und Debat­ten­fo­rum sind online abruf­bar. Bestel­len kann man den Kurs­wech­sel hier 

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Gesundheitsökonomie und -politik: Der Kurswechsel 1/2021 ist da!

7. Juli 2021 – 7:12 Uhr

Coro­na geht uns alle an“ oder „Coro­na macht vor nie­man­dem Halt“ lau­ten häu­fig gehör­te Slo­gans in der Pan­­de­­mie-Kri­­se. Tat­säch­lich sind jedoch die Aus­wir­kun­gen von COVID-19 wie auch ande­rer Gesund­heits­kri­sen ungleich ver­teilt und tref­fen sozi­al schwä­che­re Grup­pen här­ter. Das Heft zeich­net Ungleich­hei­ten in der medi­zi­ni­schen Vor­sor­ge nach und wirft die Fra­ge auf, wel­che Ansät­ze zu einer Ver­rin­ge­rung der Ungleich­heit in der Gesund­heits­ver­sor­gung füh­ren können.

Das Debat­ten­fo­rum the­ma­ti­siert den kurz­fris­ti­gen Hype um GameStop.

Edi­to­ri­al und Debat­ten­fo­rum sind online abruf­bar. Bestel­len kann man den Kurs­wech­sel hier 

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Systemerhalter_innen in der Krise – Bericht

26. Mai 2021 – 15:26 Uhr

Im Vorfeld des Tags der Arbeit macht das „Netzwerk migrantische Arbeit“ auf Arbeitsverhältnisse aufmerksam, die meistens unter dem Radar der öffentlichen Wahrnehmung bleiben.

Wer pflegt die Alten, wer ern­tet das Gemü­se, wer bringt uns die Post? Die Coro­na-Kri­se hat eines beson­ders deut­lich gemacht: Migran­ti­sche Arbeits­kräf­te sind für die Auf­recht­erhal­tung des Gesund­heits­we­sens, der Lie­fer­ket­ten oder der Land­wirt­schaft unver­zicht­bar. Gleich­zei­tig sind sie ver­stärkt von den desas­trö­sen gesund­heit­li­chen und wirt­schaft­li­chen Fol­gen der Pan­de­mie betroffen.

Bei der Online­ver­an­stal­tung mit Ver­tre­te­rin­nen des „Netz­werks migran­ti­sche Arbeit“ am 29.4. wur­de deut­lich, dass es trotz der unter­schied­li­chen Arbeits­fel­der, gro­ße Gemein­sam­kei­ten gibt. Sys­te­ma­ti­sche Aus­beu­tung und Schwie­rig­keit in der Inter­es­sens­ver­tre­tung sind bezeich­nend für Arbeits­fel­der, in denen vor­wie­gend migran­ti­sche Arbeits­kräf­te tätig sind.

Johan­na Neu­hau­ser vom BEIGEWUM (Bei­rat für gesellschafts‑, wirt­schafts- und umwelt­po­li­ti­sche Alter­na­ti­ven) betont ein­gangs: „Die gesell­schaft­li­che Bedeu­tung von Arbeitsmigrant_​innen steht im kras­sen Wider­spruch zur feh­len­den Aner­ken­nung ihrer Arbeit. Und zwar in Bezug auf Ent­loh­nung, Arbeits­be­din­gun­gen und gesell­schaft­li­che Wert­schät­zung“. Die Pan­de­mie hat dabei ver­stärkt sicht­bar gemacht, auf was selbst­or­ga­ni­sier­te und gewerk­schaft­li­che Initia­ti­ven schon lan­ge auf­merk­sam machen.

Aktu­ell zu Beginn der Spar­gel­ern­te berich­tet Lisa Rail von Sezo­nie­ri (Kam­pa­gne für die Rech­te der Erntearbeiter_​innen in Öster­reich) von den pre­kä­ren Bedin­gun­gen der Sai­son­ar­beits­kräf­te in der Land­wirt­schaft. „Will man Aus­beu­tung und Lohn­dum­ping ver­hin­dern, muss die Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on von Landarbeiter_​innen gestärkt und die­se Arbeits­kämp­fe durch den Aus­bau arbeits­recht­li­cher Kon­trol­len unter­stützt wer­den“, so Rail, „denn nur so kön­nen gut ent­lohn­te und gesun­de Arbeits­be­din­gun­gen für alle ermög­licht wer­den.“ Radosti­na Stoya­no­va von der Anlauf­stel­le zur gewerk­schaft­li­chen Unter­stüt­zung UNDO­Ku­men­tiert Arbei­ten­der (UNDOK) berich­tet über die mas­si­ven Pro­ble­me von Systemerhalter_​innen ohne Papie­re: „Je pre­kä­rer die Men­schen vor der Pan­de­mie beschäf­tigt waren, des­to här­ter tref­fen sie die Aus­wir­kun­gen der aktu­el­len Coro­na-Situa­ti­on. Und je unsi­che­rer ihre Arbeits- und Lebens­be­din­gun­gen sind, des­to höher ist für sie das Risi­ko, sich mit dem Coro­na-Virus zu infi­zie­ren.“ Des­halb for­dert UNDOK anony­me und hür­den­freie Coro­na-Test­mög­lich­kei­ten für Men­schen ohne Papie­re sowie Zugang zur Imp­fung für alle, die hier leben und arbei­ten. Wie Anna Leder von der Inter­es­sen­ge­mein­schaft der 24-Stun­den-Betreue­rin­nen (IG-24) beton­te, hat Coro­na auch die Miss­stän­de rund um die 24-Stun­den-Betreu­ung deut­lich sicht­bar gemacht. Da sie offi­zi­ell selbst­stän­di­ge Ein-Per­so­nen-Unter­neh­men sind, gel­ten für die meist aus Rumä­ni­en oder der Slo­wa­kei kom­men­den Frau­en die Schutz­stan­dards des Arbeits­rechts nicht. Obwohl sie meist von Ver­mitt­lungs­agen­tu­ren abhän­gig sind, gibt es für sie kei­nen kol­lek­tiv­ver­trag­li­chen Min­dest­lohn, kei­nen bezahl­ten Kran­ken­stand, kei­ne Arbeits­zeit­re­ge­lung und kei­ne gewerk­schaft­li­che Ver­tre­tung. Um dies zu ändern, for­dert Leder von der Initia­ti­ve „das Ende der Schein­selbst­stän­dig­keit und öffent­lich finan­zier­te und orga­ni­sier­te Anstel­lungs­ver­hält­nis­se für 24h Betreuer_​innen“. Seit der Pan­de­mie wird der Ver­ein mit Anfra­gen von migran­ti­schen Personenbetreuer_​innen über­häuft. Die wich­ti­ge Bera­tungs­ar­beit erfolgt aus­schließ­lich auf Basis ehren­amt­li­chen Enga­ge­ments. Dass eine öffent­li­che Unter­stüt­zung bis­her aus­bleibt, zeigt wie­der­um, wie wenig sich der öffent­li­che Applaus für Systemerhalter_​innen in die Pra­xis umsetzt.

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Mehr für Care – Das feministische Konjunkturpaket

10. Mai 2021 – 10:33 Uhr

Es ist höchs­te Zeit für Ver­än­de­rung: Die Regie­rung nimmt der­zeit viel Geld in die Hand, aber jene, die es am drin­gends­ten brau­chen, erhal­ten davon kaum etwas – unter ande­rem Alleinerzieher*innen, Pfle­ge­kräf­te, Rei­ni­gungs­per­so­nal; also jene, die unser Leben, unse­re Wirt­schaft und Gesell­schaft am Lau­fen halten.

Daher for­dern wir gemein­sam mit Femme Fis­ca­le ein femi­nis­ti­sches Kon­junk­tur­pa­ket! Es geht um Inves­ti­tio­nen in der Höhe von 12 Mil­li­ar­den Euro für ein gutes Leben für alle. Inves­ti­tio­nen in Kin­der­be­treu­ung, Bil­dung, Pfle­ge, Geschlech­ter­ge­rech­tig­keit und Gesund­heit ver­bes­sert das Leben von allen.

Die Bro­schü­re schi­cken wir den nächs­ten 20 Kurswechselabonent*innen gra­tis mit! Also schnell hier ein Abo absschließen!

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Kurswechselpräsentation – Grüner Stahl und E-Autos: Industriepolitik für Klima und Menschen?

7. Mai 2021 – 11:15 Uhr

Am 06.05. 2021 dis­ku­tier­ten Julia Eder (Johan­nes Kep­ler Uni­ver­si­tät Linz), Nora Kren­mayr (BOKU) Dan­y­al Maneka (Uni­ver­si­tät
Wien) und Valen­tin Vogl (Lund Uni­ver­si­ty) über die Kli­ma­fra­ge in aktu­el­len indus­trie­po­li­ti­schen Debat­ten. Eti­en­ne Schnei­der (Uni­ver­si­tät Wien) moderierte.

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Kurswechselpräsentation – Geopolitische Konkurrenz mit China: Die neue europäische Industriepolitik als Niedergang des Neoliberalismus?

4. Mai 2021 – 5:54 Uhr

Am 26.04. dis­ku­tier­ten Chris­ta Schla­ger (AK Abtei­lung Wirt­schafts­po­li­tik) Dani­el Posch (Öko­nom in Wien) und Eti­en­ne Schnei­der (Uni­ver­si­tät Wien) über die neue euro­päi­sche Indus­trie­po­li­tik vor dem Hin­ter­grund der geo­po­li­ti­schen Kon­kur­renz mit China.

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Onlineveranstaltung: Systemerhalter_innen in der Krise. Zur Ausbeutung migrantischer Arbeitskräfte

19. April 2021 – 9:11 Uhr

 

 

 

 

 

 

Das „Netz­werk migran­ti­sche Arbeit“ lädt ein zur Online-Ver­an­stal­tung: Systemerhalter_​innen in der Kri­se. Zur Aus­beu­tung migran­ti­scher Arbeitskräfte

Mit Lisa Rail (Sezo­nie­ri), Anna Leder (IG-24) und Radosti­na Stoya­no­va (UNDOK)

Mode­ra­ti­on Johan­na Neu­hau­ser (BEIGEWUM)

Wann?  29.4.2021, 18:00 – 20:00

Wo? https://univienna.zoom.us/j/95666070393?pwd=SDh1OXR4elg3R3FWc2xqY1JjR3Ywdz09

Wer pflegt unse­re Alten, wer ern­tet das Gemü­se, wer bringt uns die Post? Die Coro­na-Kri­se hat eines beson­ders deut­lich gemacht: Migran­ti­sche Arbeits­kräf­te sind für die Auf­recht­erhal­tung des Gesund­heits­we­sens, der Lie­fer­ket­ten oder der Land­wirt­schaft unver­zicht­bar. Gleich­zei­tig sind sie ver­stärkt von den desas­trö­sen gesund­heit­li­chen und wirt­schaft­li­chen Fol­gen der Pan­de­mie betrof­fen. Die gesell­schaft­li­che Bedeu­tung von Arbeitsmigrant_​innen steht nicht nur in der Kri­se im Wider­spruch zur feh­len­den Aner­ken­nung ihrer Arbeit in Bezug auf Ent­loh­nung, Arbeits­be­din­gun­gen und gesell­schaft­li­che Wert­schät­zung. Die Pan­de­mie hat damit ver­stärkt sicht­bar gemacht, auf was selbst­or­ga­ni­sier­te und gewerk­schaft­li­che Initia­ti­ven schon lan­ge auf­merk­sam machen. In der Ver­an­stal­tung erhal­ten wir Ein­blick in ihre Bera­tungs- und Orga­ni­sie­rungs­ar­beit und in die kon­kre­ten Arbeits­be­din­gun­gen und Her­aus­for­de­run­gen in den jewei­li­gen Arbeits­fel­dern. Ziel ist es, sowohl die Unter­schie­de in der Sai­son­ar­beit in der Land­wirt­schaft, der 24-Stun­den­pfle­ge oder der Arbeit in den Lager­hal­len oder der Pakt­zu­stel­lung zu dis­ku­tie­ren, als auch die Gemein­sam­kei­ten in den pre­kä­ren Arbeits­be­din­gun­gen und den Schwie­rig­kei­ten der Orga­ni­sie­rung aufzuzeigen.

Die Ein­la­dung als PDF fin­det man auch hier

 

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