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Präsentation des neuen Kurswechsel

29. März 2022 – 12:01 Uhr


4.Mai, Beginn 18h, in der ÖGB Fachbuchhandlung:
Heft­prä­sen­ta­ti­on der Zeit­schrift Kurs­wech­sel zum The­ma Poli­ti­sche Öko­no­mie kri­ti­scher Infrastruktur

Covid-19 hat sie ins Schein­wer­fer­licht gerückt: Die soge­nann­te „kri­ti­sche Infra­struk­tur“, die das gesell­schaft­li­che und wirt­schaft­li­che Leben im Fluss hält. Doch was pas­siert, wenn sie ins Sto­cken gerät? Ihr Umfang und Schutz sind eben­so umkämpft wie die Fra­ge danach, was in der gegen­wär­ti­gen Viel­fach­kri­se über­haupt als „sys­tem­re­le­vant“ aner­kannt wird. Wer pro­fi­tiert von der Auf­wer­tung kri­ti­scher Infra­struk­tur? Wel­che Sys­tem­re­le­vanz wird hin­ge­gen nur beklatscht? Wie wer­den kri­ti­sche Infra­struk­tu­ren durch die ver­schärf­ten sozia­len, öko­lo­gi­schen und wirt­schaft­li­chen Kri­sen her­aus­ge­for­dert? Hat die Pri­va­ti­sie­rungs­ideo­lo­gie gera­de nur Pau­se oder erle­ben wir eine Rück­kehr des Öffentlichen?

Die­se und ande­re hoch­ak­tu­el­le Fra­gen stel­len Autor:innen unse­rer Schwer­punkt­aus­ga­be zur Dis­kus­si­on. Dafür bestehen vor Ort viel­fäl­ti­ge Anknüp­fungs­punk­te: Sie rei­chen von „beklatsch­ter Sys­tem­re­le­vanz“ in der kri­ti­schen Infra­struk­tur der Daseins­vor­sor­ge (Dani­el Haim, Katha­ri­na Mader, Jana Schult­heiß) über kri­ti­sche Ver­kehrs­in­fra­struk­tur in der öko­lo­gi­schen Kri­se (Xenia Miklin, Hans Vol­ma­ry) und gestie­ge­ne Finanz­in­ter­es­sen an kri­ti­scher sozia­ler Infra­struk­tur (Leon­hard Plank) und Wen­dun­gen glo­ba­li­sier­ter Pri­va­ti­sie­rungs­po­li­tik in der COVID-19-Kri­se (Oli­ver Praus­mül­ler) bis hin zu alter­na­ti­ven Per­spek­ti­ven auf digi­ta­le Infra­struk­tu­ren (Astrid Krisch).

Ort: ÖGB Fach­buch­hand­lung, Rat­haus­stra­ße 21, 1010 Wien (neben Neu­em Institutsgebäude)

Wäh­rend der Ver­an­stal­tung gilt Mas­ken­pflicht (FFP2). Wir bit­ten dar­um, sich tages­ak­tu­ell über Schutz-Rege­lun­gen zur Ver­an­stal­tung infor­miert zu hal­ten (www.beigewum.at).

Hin­ter­grund & Edi­to­ri­al zum Heft: http://www.beigewum.at/kurswechsel/jahresprogramm-2021/heft‑4–2021-politische-oekonomie-kritischer-infrastruktur/

In Koope­ra­ti­on mit AK Wien

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Neuer Kurswechsel – Politische Ökonomie kritischer Infrastruktur

22. Februar 2022 – 18:42 Uhr

Covid-19 hat sie ins Schein­wer­fer­licht gerückt: Die soge­nann­te „kri­ti­sche Infra­struk­tur“, die das gesell­schaft­li­che und wirt­schaft­li­che Leben im Fluss hält. Doch was pas­siert, wenn sie ins Sto­cken gerät? Ihr Umfang und Schutz sind eben­so umkämpft wie die Fra­ge danach, was in der gegen­wär­ti­gen Viel­fach­kri­se über­haupt als „sys­tem­re­le­vant“ aner­kannt wird. Wer pro­fi­tiert von der Auf­wer­tung kri­ti­scher Infra­struk­tur? Wel­che Sys­tem­re­le­vanz wird nur „beklatscht“? Hat die Pri­va­ti­sie­rungs­ideo­lo­gie gera­de nur Pau­se oder erle­ben wir eine Rück­kehr des Öffentlichen?

Das Debat­ten­fo­rum befasst sich mit „Arbeit im Plattformkapitalismus“.

Edi­to­ri­al und Debat­ten­fo­rum sind online abruf­bar. Bestel­len kann man den Kurs­wech­sel hier.

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Der Kurswechsel 3/2021 ist da! Integration – Desintegration

3. Februar 2022 – 14:15 Uhr

Vor drei Jahr­zehn­ten gin­gen in Jugo­sla­wi­en und in der Sowjet­uni­on kapi­ta­lis­ti­sche Transformation
und Des­in­te­gra­ti­on Hand in Hand. Das gibt Anlass im Kurs­wech­sel zu „Inte­gra­ti­on – Desintegration“
der Fra­ge nach­zu­ge­hen, wel­che poli­tisch-öko­no­mi­schen Fak­to­ren hin­ter den damaligen
Zer­falls­pro­zes­sen ste­cken und wel­che Ähn­lich­kei­ten und Unter­schie­de es zu den aktuellen
Des­in­te­gra­ti­ons­ten­den­zen in Euro­pa gibt.

Joa­chim Becker dis­ku­tiert die aktu­el­le Kurswechsel-
Aus­ga­be am East­blog der Uni­ver­si­tät Wien und im online Stan­dard.

Edi­to­ri­al, Inhalts­ver­zeich­nis und Debat­ten­fo­rum sind wie immer online einsehbar!

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Climate-social politics: How to shape a just and emission-free society? – Discussion

20. Januar 2022 – 21:35 Uhr

Cli­ma­te-social poli­tics: How to shape a just and emis­si­on-free society?

27.1.2022, 1.15 – 2.45 pm, online
https://archaea.univie.ac.at/climate/

When social dimen­si­ons are brought into the cli­ma­te cri­sis dis­cour­se, the achie­ve­ment of both,
social and eco­lo­gi­cal advan­ta­ges, is often framed as con­flic­ting goals. For instance, it is argued
that effec­ti­ve emis­si­on reduc­tion might lead to hig­her rates of unem­ploy­ment or might
incre­a­se fuel pover­ty. Even though the­se argu­ments must be taken serious­ly, this panel
dis­cus­sion wants to advan­ce ano­t­her per­spec­ti­ve which has been recent­ly intro­du­ced in the
book “Cli­ma­te-social poli­tics” (https://klimasozial.at/). The book dis­cus­ses how progressive
cli­ma­te-social poli­tics can crea­te fun­da­men­tal impro­ve­ments in our lives –in the eco­lo­gi­cal and
the social dimen­si­ons ali­ke. We draw on the­se insights and will address the fol­lowing questions
in our panel dis­cus­sion: What role does wealth play for effec­ti­ve cli­ma­te poli­tics? How can
social ine­qua­li­ty be addres­sed and how can social poli­tics be lin­ked to cli­ma­te poli­tics? In what
way can we shape bud­get and tax poli­tics to make them cli­ma­te friendly?

Panelists:
Katha­ri­na Boh­nen­ber­ger is a socio-eco­lo­gi­cal eco­no­mist at the Insti­tu­te for Socio-Eco­no­mics of
the Uni­ver­si­ty of Duisburg-Essen.Marlene Engel­horn is advo­ca­ting for tax jus­ti­ce for tax­me­now and also part of a group of
young peop­le with wealth figh­t­ing for redis­tri­bu­ti­on of wealth, land and power after the model
of Resour­ce Generation.
Hen­drik Thei­ne is a post­doc­to­ral rese­ar­cher at the Depart­ment of Eco­no­mics at the Vienna
Uni­ver­si­ty of Eco­no­mics and Business.
Kata­ri­na Vrti­ka­pa is an eco­no­mist and board mem­ber of BEIGEWUM.

Mode­ra­ti­on: Chris­ti­na Plank is a post­doc­to­ral rese­ar­cher at the Insti­tu­te for Development
Rese­arch at Uni­ver­si­ty of Natu­ral Resour­ces and Life Sci­ence, Vien­na (BOKU).

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Bericht der Präsentation des COVID-Kaleidoskop am 04.11.2021

10. Dezember 2021 – 8:45 Uhr

Prä­sen­ta­ti­on des COVID-Kalei­do­skops II am 4.11.2021

Das Covid-Kalei­do­skop des BEIGEWUM wid­met sich in sei­nem zwei­ten Teil der Fra­ge: Was tun nach der Kri­se? Gera­de in Berei­chen, in denen die Covid-Kri­se bestehen­de Pro­ble­me ver­schärft hat, ist der Hand­lungs­be­darf noch grö­ßer gewor­den. Häu­fig haben die Maß­nah­men der Pan­de­mie­be­kämp­fung die­se Ver­schär­fun­gen aus­ge­löst: Etwa im Bereich der unbe­zahl­ten Arbeit, der Bil­dung durch die Schlie­ßung von Bil­dungs- und Betreu­ungs­ein­rich­tun­gen oder beim mas­si­ven Anstieg der Arbeits­lo­sig­keit. Klar ist: Das blo­ße Zurück­fah­ren der Maß­nah­men wird nicht aus­rei­chen, um die Pro­ble­me zu lösen. Viel­mehr muss jetzt die Gele­gen­heit zu fort­schritt­li­chen Maß­nah­men und einer pro­gres­si­ven Poli­tik ergrif­fen werden.

Unter dem Titel „Was tun nach der Kri­se? Pro­gres­si­ve Vor­schlä­ge aus geschlechter‑, geld- und ent­wick­lungs­po­li­ti­schen Per­spek­ti­ven“ fand daher am 4. Novem­ber 2021 im Repu­bli­ka­ni­schen Club die Prä­sen­ta­ti­on des zwei­ten Teils des Covid-Kalei­do­skops statt. Katha­ri­na Mader (Öko­no­min, wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin an der WU Wien, Refe­ren­tin in der Frau­en­ab­tei­lung der AK Wien, forscht seit 10 Jah­ren zu unbe­zahl­ter Arbeit) stell­te dabei ihren Arti­kel über „Geschlech­ter­ge­recht aus der Pan­de­mie“ vor. Stell­ver­tre­tend für die bei­den Bei­trä­ge aus dem Glo­ba­len Süden (einer aus Süd­afri­ka und ein zwei­ter aus Mosam­bik) prä­sen­tier­te Tobi­as Ori­sch­nig (BEIGEWUM Vor­stands­mit­glied und beschäf­tigt sich mit ent­wick­lungs­po­li­ti­schen Fra­ge­stel­lun­gen) die­se und sprach dabei von „Umver­tei­lung für den Glo­ba­len Süden – von der Impf­stoff­be­schaf­fung bis zum geld­po­li­ti­schen ‘bai­ling out’“. Als drit­te Dis­ku­tan­tin am Podi­um war Lea Stei­nin­ger (Öko­no­min am Insti­tut für Inter­na­tio­na­le Wirt­schaft der WU Wien. Sie forscht zu mone­tä­rer Öko­no­mie und ‘mar­ket-based finan­ce’) ver­tre­ten, die über das The­ma „Wel­che Rol­le sol­len Zen­tral­ban­ken bei der Bekämp­fung von Kri­sen spie­len?“ sprach. Mode­riert wur­de die Ver­an­stal­tung von Bet­ti­na Hai­din­ger (BEIGEWUM). 

Für das Covid-Kalei­do­skop führ­te Jana Schult­heiss ein Gespräch mit Katha­ri­na Mader, mit der Leit­fra­ge, wie wir geschlech­ter­ge­recht wie­der aus der Coro­na-Kri­se her­aus­kom­men kön­nen. Hin­ter­grund für Katha­ri­na Maders Exper­ti­se ist unter ande­rem eine Befra­gung aus dem Jahr 2020 über die geschlechts­spe­zi­fi­schen Aus­wir­kun­gen der Maß­nah­men zur Pan­de­mie­be­kämp­fung (vor allem Lock­downs), die gezeigt hat, dass sich die tra­di­tio­nel­le Rol­len- und Arbeits­auf­tei­lung zwi­schen den Geschlech­tern zugespitzt hat. Sie erklär­te, dass Kri­sen im all­ge­mei­nen wie auch die Coro­na-Kri­se im spe­zi­el­len müh­sam erreich­te Gleich­stel­lungs­zie­le zurück­wer­fen. In ihrem Bei­trag zeigt sie, dass es die „alten“ femi­nis­ti­schen For­de­run­gen (Arbeits­zeit­ver­kür­zung, Umver­tei­lung unbe­zahl­ter Arbeit, Rechts­an­spruch auf unbe­zahl­te Kin­der­be­treu­ung, etc.) sind, die immer noch höchst rele­vant sind und auf die poli­ti­sche Agen­da gehö­ren. Dar­über hin­aus gibt es mit der Initia­ti­ve „Mehr für Care“ eini­ge sehr kon­kre­te For­de­run­gen für ein femi­nis­ti­sches Zukunfts­pa­ket, auf die im Bei­trag hin­ge­wie­sen werden.

Tobi­as Ori­sch­nig stell­te fest, dass in unse­ren Brei­ten wenig dar­über nach­ge­dacht wird, wie sich die Covid-Kri­se im Glo­ba­len Süden aus­ge­wirkt hat und was das aber mit uns im Glo­ba­len Nor­den zu tun hat. Die bei­den Kalei­do­skop-Bei­trä­ge zu Covid-Kri­se und Glo­ba­ler Süden beto­nen, dass die Covid-Kri­se wie nur weni­ge Ereig­nis­se zuvor deut­lich gemacht haben, dass die gesam­te Welt in die Bewäl­ti­gung die­ser mit­ein­be­zo­gen wer­den muss. Lei­der ist jedoch genau das Gegen­teil pas­siert, die glo­ba­le Ungleich­heit hat sich wei­ter ver­schärft. Hier ist wich­tig zu fra­gen: Wel­che Stra­te­gien der Pan­de­mie­be­wäl­ti­gung wur­den im Glo­ba­len Süden ver­folgt oder konn­ten eben nicht ver­folgt werden?

Zum The­ma Geld­po­li­tik inter­view­te Tama­ra Prem­rov im Covid-Kalei­do­skop Lea Stei­nin­ger, einem Bereich, der oft nur Spe­zia­lis­tIn­nen vor­be­hal­ten bleibt. Im bes­ten Fall wird dar­über gejam­mert, dass die Zin­sen zu nied­rig, oder gefürch­tet, dass die Infla­ti­on zu hoch ist. Span­nen­de Fra­gen sind jedoch: War­um ist Geld­po­li­tik in Kri­sen­zei­ten – und kon­kret jetzt in der Coro­na-Pan­de­mie –  ein wich­ti­ges wirt­schafts­po­li­ti­sches Instru­men­ta­ri­um? Was hat die Euro­päi­sche Zen­tral­bank (EZB) – als wich­tigs­ter Euro­päi­scher Play­er in der euro­päi­schen Geld­po­li­tik – an geld­po­li­ti­schen Maß­nah­men gesetzt und wie sind die­se Maß­nah­men mit Blick auf die Kri­sen­be­wäl­ti­gung ein­zu­schät­zen? In der Dis­kus­si­on argu­men­tier­te Lea Stei­nin­ger außer­dem, dass es auch für die Geld­po­li­tik alter­na­ti­ve Maß­nah­men­sze­na­ri­en gibt, die über die aktu­el­len Maß­nah­men­pa­ke­te der EZB hin­aus­ge­hen. Zu dis­ku­tie­ren bleibt dem­nach: Wie soll eine EZB Geld­po­li­tik der Zukunft aus­se­hen, die effek­tiv zur Bekämp­fung aktu­el­ler gesell­schaft­li­cher, öko­lo­gi­scher und öko­no­mi­scher Kri­sen, die Kli­ma­kri­se und für „ein gutes Leben für alle“ beiträgt?

Wer mehr dazu wis­sen möchte: 

Das COVID-Kalei­do­skop, Teil 1 – Eine Bestands­auf­nah­me und Teil 2 – Was tun nach der Kri­se, fin­det ihr auf der BEI­GEWUM-Home­page: Teil 1 & Teil 2

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Präsentation des COVID – Kaleidoskop II

21. Oktober 2021 – 8:54 Uhr

Podi­ums­dis­kus­si­on: Pro­gres­si­ve Vor­schlä­ge aus geschlechter‑, geld‑, und ent­wick­lungs­po­li­ti­schen Perspektiven

Mit Katha­ri­na Mader (Geschlech­ter­ge­recht aus der Pan­de­mie), Tobi­as Ori­sch­nig (Umver­tei­lung für den Glo­ba­len Süden – von der Impf­stoff­be­schaf­fung bis zum geld­po­li­ti­schen „Bai­ling out“), und Lea Stei­nin­ger (Wel­che Rol­le sol­len Zen­tral­ban­ken bei der Bekämp­fung von Kri­sen spielen?)

Mode­ra­ti­on: Bet­ti­na Hai­din­ger (Bei­gewum)
Ver­an­stal­tungs­ort: Repu­bli­ka­ni­scher Club, Rockh­gas­se 1, 1010 Wien
Datum & Beginn: 4. Novem­ber 2021, 19 Uhr

Covid-Regel: Für die Ver­an­stal­tung gilt die 2,5 G Regel (geimpft, gene­sen oder PCR-getes­tet) und Mas­ken­pflicht. Bit­te mel­det euch unter beigewum@beigewum für die Ver­an­stal­tung an!

Mehr Infor­ma­ti­on über das COVID – Kalei­do­skop II und der kos­ten­lo­se Down­load sind hier zu fin­den. Infor­ma­tio­nen und den Down­load des COVID – Kalei­do­skop I fin­det man hier.

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Das COVID – Kaleidoskop II „Was tun nach der Krise?“ ist da!

19. Oktober 2021 – 15:18 Uhr

Das Covid-Kalei­do­skop des Bei­gewum wid­met sich im zwei­ten Teil der Fra­ge: Was tun nach der
Kri­se? Gera­de in Berei­chen, in denen die Covid-Kri­se bestehen­de Pro­ble­me ver­schärft hat, ist der
Hand­lungs­be­darf noch grö­ßer geworden.
Häu­fig haben die Maß­nah­men der Pan­de­mie­be­kämp­fung die­se Ver­schär­fun­gen aus­ge­löst: Etwa im Bereich der unbe­zahl­ten Arbeit, der Bil­dung durch die Schlie­ßung von Bil­dungs- und
Betreu­ungs­ein­rich­tun­gen oder beim mas­si­ven Anstieg der (Langzeit-)Arbeitslosigkeit.

Klar ist: Das blo­ße Zurück­fah­ren der Maß­nah­men wird nicht aus­rei­chen, um die Pro­ble­me zu lösen. Viel­mehr muss jetzt die Gele­gen­heit zu fort­schritt­li­chen Maß­nah­men und einer pro­gres­si­ven Poli­tik ergrif­fen werden.

Die Publi­ka­ti­on als PDF fin­det man hier.

 

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Buchpräsentation und Podiumsdiskussion: Klimasoziale Politik – Eine gerechte und emissionsfreie Gesellschaft gestalten

19. Oktober 2021 – 14:27 Uhr

Mit Katha­ri­na Boh­nen­ber­ger (Sozi­al­po­li­tik), Cla­ra Moder (Armut) und Ernest Aigner (Pfle­ge)

Wann? Mitt­woch, 27.10., 18:00 Uhr

Wo? Fach­buch­hand­lung des ÖGB-Ver­lags, Ein­gang Uni­ver­si­täts­stra­ße (Uni­ver­si­täts­stra­ße 9, 1010 Wien)

 

Die Kli­ma­kri­se ist eine sozia­le Kri­se. Ver­ur­sacht wird die Kri­se über­pro­por­tio­nal von rei­chen Län­dern, glo­ba­len Kon­zer­nen und Men­schen mit hohem Ein­kom­men und Ver­mö­gen. Die Fol­gen der Kri­se dage­gen tra­gen vor­wie­gend jene, die weder Geld noch Ein­fluss haben: bei­spiels­wei­se Bewohner:innen von Län­dern des glo­ba­len Südens, Men­schen mit gerin­gem Ein­kom­men, Migrant:innen. Sie leben beson­ders oft in pre­kä­ren Ver­hält­nis­sen, an lau­ten Stra­ßen, in engen Woh­nun­gen ohne Mög­lich­keit zur Küh­lung oder güns­ti­gen Hei­zung und sind beson­ders ange­wie­sen auf öffent­li­che Infra­struk­tur wie Per­so­nen­ver­kehr, Grün­an­la­gen oder Nahversorgung.

Der Sam­mel­band „Kli­maso­zia­le Poli­tik. Eine gerech­te und emis­si­ons­freie Gesell­schaft gestal­ten“, her­aus­ge­ge­ben von Armuts­kon­fe­renz, Attac und BEIGEWUM, zeigt einen Aus­weg aus die­ser zwei­fa­chen Kri­se auf: Kli­maso­zia­le Poli­tik ver­steht Kli­ma­po­li­tik als zen­tra­les Instru­ment für eine fort­schritt­li­che, sozi­al gerech­te und eman­zi­pa­to­ri­sche Gesell­schaft. Umge­kehrt kann Kli­ma­po­li­tik nur erfolg­reich sein, wenn sie nicht sozi­al blind ist.

Mehr als 30 Autor:innen aus Wis­sen­schaft und Zivil­ge­sell­schaft skiz­zie­ren den Sta­tus Quo der Kli­ma­po­li­tik in Öster­reich und for­mu­lie­ren Vor­schlä­ge für einen Wan­del hin zu kli­maso­zia­ler Poli­tik in unter­schied­lichs­ten Berei­chen: Von Erwerbs­ar­beit über Pfle­ge bis hin zu Armuts­be­kämp­fung gibt es zahl­rei­che Ideen für die Gestal­tung einer sozi­al wie öko­lo­gisch nach­hal­ti­gen und gerech­ten Gesell­schaft. Die­se muss kei­ne Uto­pie blei­ben. Alles, was es braucht, ist poli­ti­scher Wil­le und Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein von Entscheidungsträger:innen und letzt­lich uns allen.

Die ent­stan­de­nen Ideen für eine gerech­te und emis­si­ons­freie Gesell­schaft dis­ku­tie­ren Autor:innen und Herausgeber:innen am 27.10.2021 ab 18 Uhr in der Buch­hand­lung des ÖGB (Uni­ver­si­täts­stra­ße 9, 1010 Wien).

Bit­te brin­gen sie am Ver­an­stal­tungs­tag einen gül­ti­gen 2,5G Nach­weis (geimpft, gene­sen, PCR-getes­tet) mit.

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Neuerscheinung: Klimasoziale Politik – Eine gerechte und emissionsfreie Gesellschaft gestalten

7. Oktober 2021 – 12:32 Uhr

Aus einer kri­ti­schen sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen Per­spek­ti­ve beleuch­ten die AutorIn­nen die­ses Sam­mel­ban­des, wie eine radi­ka­le Ver­bes­se­rung der Lebens­ver­hält­nis­se durch eine kli­maso­zia­le Poli­tik aus­se­hen kann. Von den mensch­li­chen Grundbedürfnissen nach Gesund­heit und einer schö­nen Woh­nung, nach Mobi­li­tät und einem guten Ein­kom­men aus­ge­hend, wer­den kon­kre­te Maß­nah­men vor­ge­schla­gen, um eine sozi­al gerech­te und öko­lo­gisch nach­hal­ti­ge Gesell­schaft auf­zu­bau­en. Wie wir zu so einer Gesell­schaft kom­men, wird in den nächs­ten Jah­ren ein sehr umstrit­te­nes und drän­gen­des The­ma werden.

Die­ses Buch ver­eint Bei­trä­ge, die Wege aus der öko­lo­gi­schen und sozia­len Sack­gas­se auf­zei­gen, es defi­niert die grund­sätz­li­chen Begrif­fe, bil­det ver­schie­de­ne Zugän­ge ab und beschreibt nüchtern und ohne Alar­mis­mus die jetzt not­wen­di­gen poli­ti­schen Schritte.

Bestel­len kann man „Kli­maso­zia­le Poli­tik“ hier.

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Kurswechsel 2/2021 – Ambivalente Demokratie

14. August 2021 – 8:56 Uhr

Haben Par­la­men­te und Par­ti­zi­pa­ti­on in Zei­ten von Popu­lis­mus und Pan­de­mie aus­ge­dient? In wel­chem Ver­hält­nis ste­hen Demo­kra­ti­sie­rungs­for­de­run­gen und auto­ri­tä­re Ten­den­zen? Wie hat das Kri­sen­jahr 2020 unse­re Vor­stel­lun­gen von Demo­kra­tie ver­scho­ben? Die­se Fra­ge wer­den im Kurs­wech­sel 2/​​2021 the­ma­ti­siert und kri­tisch analysiert.

Das Debat­ten­fo­rum befasst sich mit den Argu­men­ten für und gegen eine Jobgarantie.

Edi­to­ri­al und Debat­ten­fo­rum sind online abruf­bar. Bestel­len kann man den Kurs­wech­sel hier 

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