Regulierung ist nicht genug.

beigewum am 1. März 2009 um 20:16h

BEIGEWUM-​​Text in Mal­moe #45

Für eine Demo­kra­ti­sie­rung der Debatte über Ant­wor­ten auf die Krise

So man­che kri­ti­sche Gruppe sieht sich in der Dis­kus­sion um die aktu­elle Finanz­krise in der Zwick­mühle. Dass der Kapi­ta­lis­mus insta­bil ist und seine fort­schrei­tende schwach regu­lierte Finan­zia­li­sie­rung (also der ver­grö­ßerte Stel­len­wert von Finanz­märk­ten für immer mehr Wirt­schafts– und Lebens­be­reich) diese Insta­bi­li­täts­ten­denz ver­stärkt, behaup­ten sie schon seit Jahr und Tag. Nun ist diese Dia­gnose (wie­der ein­mal) durch eine Krise schlag­ar­tig ins all­ge­meine Bewusst­sein getre­ten, und das Lob der Märkte, das ges­tern noch all­ge­gen­wär­tig durch die Medien schallte, ist heute Hohn und Spott ausgesetzt.

Doch es ist ver­däch­tig: Jene mäch­ti­gen Akteure, die den Kar­ren an die Wand gefah­ren haben, machen sich vor­mals mar­gi­nale kri­ti­sche Dia­gno­sen und Vor­schläge zu eigen, als wäre nichts gewe­sen, und behal­ten ihre Posten…

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