Staatsbankrott – Alternative zu Austeritätspolitik und Weg aus der Euro-Krise ?

admin am 18. Oktober 2011 um 9:50h

Über die Sinn­haf­tig­keit und die Fol­gen einer Staats­in­sol­venz im Euro­raum gibt es geteilte Mei­nun­gen. Inwie­weit ist eine geord­nete Staats­in­sol­venz sinn­voll und würde die ökono­mi­schen und sozia­len Kos­ten der Krise in den betrof­fe­nen Län­dern und im Euro­raum redu­zie­ren? Wel­che Erfah­run­gen gibt es mit dem Instru­ment des Staat­bank­rotts beson­ders in Län­dern des Südens, wo die­ses Instru­ment seit lan­gem gefor­dert wird ? Wie kann eine gere­gelte Staats­in­sol­venz im Euro­raum gestal­tet wer­den ? Inwie­weit würde eine gere­gelte Staats­in­sol­venz zu Anste­ckungs­ef­fek­ten füh­ren und dadurch die Krise ver­schär­fen? Wel­che alter­na­ti­ven Poli­ti­ken gibt es zum Staats­bank­rott, um die Krise zu ent­schär­fen und die ökono­mi­schen und sozia­len Kos­ten der Krise reduzieren?


Im aktu­el­len Kurs­wech­sel  (Haupt­thema: „Roh­stoffe“) kom­men dazu zwei unter­schied­li­che Posi­tio­nen zu Wort: Kuni­bert Raf­fer (Uni Wien) for­dert schon seit Jahr­zehn­ten eine Staats­in­sol­venz­pro­ze­dur vor allem für Län­der des Südens. Tors­ten Niechoj (IMK) betont hin­ge­gen die Gefah­ren einer Staats­in­sol­venz im Euro­raum und argu­men­tiert für alter­na­tive Lösungen.


Das Heft erscheint Mitte Novem­ber, die Debat­ten­bei­träge sind vorab online.

Am 10.November 2011 um 19h in C3 (Sen­s­en­gasse 3, 1090 Wien) gibt es eine BEIGEWUM/​ÖFSEDis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung zum Thema mit Helene Schu­berth und Kuni­bert Raf­fer.


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