Kurswechsel
Kurswechsel ist die Zeitschrift des Beirat für gesellschafts‑, wirtschafts- und umweltpolitische Alternativen (BEIGEWUM). Sie erscheint seit 1986 und versammelt vierteljährlich wissenschaftliche Beiträge zu jeweils einem Schwerpunktthema. Ziel ist das Einbringen von Ergebnissen kritischer sozialwissenschaftlicher Forschung in die politische Debatte.
Neben dem Schwerpunktthema gibt es in jedem Heft einen Abschnitt „Aktuelle Debatte“ in dem kurze Beiträge zu einem aktuellen politischen Thema versammelt sind.
Die Hefte werden durch eine:n von der Redaktion bestimmte:n Heftredakteur:in zusammengestellt. Autor:innen schreiben grundsätzlich auf Einladung, aber Angebote für Beiträge, die zu einem Schwerpunktthema des Jahrgangs passen, werden in Betracht gezogen.
Die Redaktion besteht aus Joachim Becker, Christian Berger, Miriam Frauenlob, Markus Griesser, Oliver Prausmüller, Vanessa Redak, Elisabeth Springler und Beat Weber.
Kurswechsel 2026 Jahresprogramm (noch nicht erschienen)
Heft 1: Food Charity: Lebensmittelpolitiken zwischen Mangel und Überfluss
Karitative Lebensmittelhilfen liegen an der Schnittstelle zwischen zwei zentralen Problemen der Gegenwart: dem Kampf gegen Armut bzw. gegen Nahrungsmittelverschwendung. Doch können Einrichtungen wie Sozialmärkte und Lebensmitteltafeln der ihnen in diesem Rahmen zugeschriebenen Rolle gerecht werden? Und was hat das alles mit Ernährungsarmut, den Widersprüchen unseres Ernährungssystems und jenen des sozialen Ehrenamts zu tun?
Mit Beiträgen von Rebecca de Souza, Gisela Notz, Ernst Langthaler u.v.a.
Heft 2: Let´s Plan! Demokratische Wirtschaftsplanung – Schlüssel zur Transformation?
Ob Tech-Plattformen oder Konzerne: Überall wird geplant – aber von Unternehmen und für Profite. Wie kann mithilfe von Planungsmechanismen die Wirtschaft demokratisch gestaltet werden, um eine gerechte Gesellschaft zu erreichen und die klimasoziale Transformation zu bewältigen? Diese Ausgabe zeigt, wie demokratische Planung in zentralen Bereichen konkret aussehen kann.
Heft 3: Aktive Blockfreiheit
In den 1960er und 1970er Jahren entwickelte die Bewegung der Blockfreien Konzepte der friedlichen Koexistenz und einer Neuen Internationalen Wirtschaftsordnung. Die Nummer geht der Frage nach, wie Konzepte einer aktiven Blockfreiheit und Neutralitätspolitik heute aussehen (können), was Konturen einer heutigen Politik der friedlichen Koexistenz sein könnten und wie ökologisierte Konzepte einer Neuen Internationalen Wirtschaftsordnung mit größerer wirtschaftspolitischer Eigenständigkeit aussehen könnten.
Mit Beiträgen von Joachim Becker, Christian Berger, Nina Kaltenbrunner, Ndongo Samba Sylla u.a.
Heft 4: Umkämpfte sozial-ökologische Übergänge
Nicht nur in den USA holen fossil-autoritäre Kräfte zum Gegenschlag gegen die Klimapolitik aus. Zugleich rücken die Klimakrise und die damit verbundenen Kipppunkte immer näher – mit verheerenden sozialen, wirtschaftlichen und politischen Folgen. Wie können sozial-ökologische Übergänge unter diesen widrigen Bedingungen gelingen? Welche Konflikte sind dafür auszutragen?
Mit Beiträgen von Danyal Maneka, Oliver Prausmüller u.a.






























































