Aktuelles aus der Beigewum Redaktion
Mythos „schwarze Null“ (Factsheet I)

In den nächsten Wochen wird der BEIGEWUM einige Factsheets veröffentlichen. Themen, die uns wichtig erscheinen, sollen in kompakter Form vermittelt werden. Den Anfang macht heute Factsheet I: Mythos „schwarze Null“.
Was ist Donald Trumps wirtschaftspolitische Agenda?
Stefan Schiman1 Selbst wenn Donald Trump „keinen ideologischen Kern [hat] und daher auch keine Präferenzen für eine bestimmte Politik“, so ist er doch seinen Wählerinnen und Wählern verpflichtet und richtet seine Politik nach ihnen aus. Trumps Sieg in der...
Neuer Kurswechsel: „Die Herren des Geldes – Das Geld der Herren?“

Diese Ausgabe des Kurswechsels widmet sich der Analyse eines männlich geprägten Finanzsystems mittels Konzepten aus der feministischen Ökonomie. Das Debattenforum widmet sich den US-Wahlen.
Progressive Strategien für die Gestaltung der Globalisierung – Podiumsdiskussion 06.06. 18:30 ÖFSE
Was sind progressive Strategien zur politökonomischen Gestaltung der Globalisierung vor dem Hintergrund wirkungsmächtiger neoliberaler bzw. rechtsnationalistischer Gegenprojekte? In den letzten Dekaden wurde mit zunehmender Deutlichkeit offensichtlich, dass das...
Der rechte Streit um Europa?
Im Rahmen der Präsentation des aktuellen Kurswechsels debattierten die AutorInnen Joachim Becker (WU Wien) und Hanna Lichtenberger (Uni Wien) unter der Moderation von Christa Schlager (Kurswechsel Redaktion) in den Räumen des Republikanischen Clubs die Situation der Rechten in Europa.
Wirtschaftspolitische Prioritätensetzung per Verfassung?

Es braucht mehr als neue Schlagworte in der Verfassung. Ein magisches Vieleck wohlstandsorientierter Wirtschaftspolitik wäre ein Anfang, wohlstandsorientierte Folgeprojekte (z.B. sozial-ökologisches Investitionsprogramme) die Fortführung.
DIGITALE ARBEIT – FEMINISTISCHE PERSPEKTIVEN

Was steckt hinter dem Digitalisierungs-Hype? Stehen wir vor einer grundlegenden Umgestaltung der Arbeitswelt oder sind wir bereits mitten drinnen? Wie wirken sich diese Entwicklungen auf den geschlechtsspezifisch segmentierten Arbeitsmarkt aus, und wie auf die Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit? Zu diesen und anderen Themen sollen in der Veranstaltung feministische Perspektiven ausgelotet, sowie Ansatzpunkte und Möglichkeiten zur Gestaltung diskutiert werden…
Der rechte Streit um Europa – Präsentation 12.04.2017 19 Uhr Republikanischer Club.
DER RECHTE STREIT UM EUROPA Mittwoch, 12. April 2017, 19 Uhr, im RC: Die politische Rechte gibt sowohl in der EK, im Rat als auch im Europäischen Parlament den Ton an, liegt aber mit den rechtsextremen und -populistischen Parteien im Streit um die Zukunft Europas:...
Perspektiven für die feministische Ökonomie

„Erforschen Sie, was Sie interessiert. Ansonsten macht es keinen Spaß und es hört Ihnen auch niemand zu.“, so Mascha Madörin auf die Frage nach den brennenden Themen die es für feministische Ökonom_innen zu erforschen gilt…
Unaufhaltsame Krisengewinner? Die extreme und populistische Rechte in Europa

Galten Länder wie Österreich, aber auch die Niederlande oder Italien mit ihren starken rechtspopulistischen Tendenzen lange Jahre eher als Ausnahme in der Europäischen Union, sind nun beinahe alle Mitgliedstaaten mit wachsenden, rechten und rechtspopulistischen Parteien und Bewegungen konfrontiert. Zahlreiche WissenschaftlerInnen und kritische Medien warnten schon seit längerem vor diesem steten Aufstieg der Rechten…
Der Kurswechsel 4/2016 ist da!
Bereits seit der Eurokrise scheinen in ganz Europa EU-kritische Stimmen – sowohl von rechts als auch von links – im Aufwind. Die Entscheidung für den Brexit im britischen Referendum über die EU-Mitgliedschaft hat die Frage der Europäischen Desintegration explizit auf die politische Tagesordnung gesetzt…
Der Zweifel an Fakten und die Krise der Volkswirtschaftslehre

Ob Lohnhöhe, Stellung von Gewerkschaften, Freihandelsabkommen oder die Integration von Geflüchteten – ÖkonomInnen haben auf all diese Fragen Antworten, wie sich Politik und Gesellschaft dazu optimalerweise verhalten könnten. Das Vertrauen in die Volkswirtschaftslehre ist allerdings spätestens mit der Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2008 gründlich erschüttert worden. Die „Krise der Volkswirtschaftslehre (VWL)“ ist damit zum Politikum geworden und fällt aktuell mit der Erosion des Vertrauens in „allgemein anerkannte Wahrheiten“, aber auch faktenbasierte Analysen zusammen.
Veranstaltungsrückblick: Kongress für ein „Gutes Leben für alle!“
Vom 10-11 Februar fand zum zweiten mal der Kongress für ein „Gutes Leben für alle!“ statt. Über 1000 TeilnehmerInnen aus ganz Europa nahmen an den spannenden Diskussionen über Wege zu und Vorstellungen über ein „Gutes Leben für alle“ teil
The European Union: The Threat of Disintegration. Presentation of the EuroMemorandum 2017

Thursday, 9. März 2017, 18.00 Uhr, C3-Centrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3
Veranstaltungsrückblick: Volkswirtschaftslehre im Spannungsfeld von Wissenschaft und Politik
Am 11.01.2017 diskutierten Jean-Robert Tyran (Dekan der Fakultät/Professor für VWL, Universität Wien) und Maximilian Kasy (Associate Professor, Harvard University) unter der Moderation von Katharina Mader zum Thema „Volkswirtschaftslehre im Spannungsfeld von Wissenschaft und Politik“…
Der Handel mit dem Klima.

195 Staaten haben sich beim Pariser Abkommen 2015 geeinigt: Die Erderwärmung soll nicht mehr als 2°C über das Niveau vor der Industrialisierung steigen. Beim aktuellen Trend ist diese
Grenze in 20 Jahren überschritten. Deshalb sind immense politische und ökonomische Veränderungen notwendig, die weit über die aktuell diskutierten Vorschläge und Strategien hinaus gehen müssen.
Modern Times: Arbeit 4.0
Am 3.1. um 20:00 läuft auf Radio Orange ein Beitrag zur Sommerakademie „Arbeit 4.0“
ab 4.1. ist er auf https://www.radiostimme.at online zum Nachhören
Dekarbonisierung des Wirtschaftssystems – Traum und Wirklichkeit

In Paris einigten sich die Staaten auf das Ziel, den Anstieg der durchschnittlichen Erdtemperatur deutlich unter zwei Grad Celsius zu halten. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts soll es durch Dekarbonisierung gelingen, netto Nullemissionen bei den Treibhausgasen zu erreichen. Die EU strebt an, bis 2050 ihre Emissionen auf ein Fünftel des Wertes von 1990 zu senken. All das sind hehre Ziele. Ohne grundlegende Änderung des Wirtschaftssystems sind sie nichts als Luftschlösser…
Österreichs Integration in die Eurozone – stetige Vertiefung?
Während die europäischen Eliten an einer neuerlichen Vertiefung der Eurozone arbeiten, vertiefen sich gleichzeitig die – nicht erst mit dem „Brexit“ sichtbar gewordenen – Bruchlinien in der Europäischen Union. In diesen Gemengelagen lohnt es sich, Szenarien und Widersprüche für die weitere Entwicklung der politischen Ökonomie Österreichs im europäischen Rahmen zu diskutieren.
Volkswirtschaftslehre im Spannungsfeld von Wissenschaft und Politik
KritikerInnen werfen der Volkswirtschaftslehre Ratlosigkeit im Umgang mit der Krise und fehlende Auseinandersetzung mit wirtschaftspolitischen Herausforderungen in ihrem Elfenbeinturm vor. Heterodoxe Ansätz werden vom wissenschaftlichen Mainstream meist als informal und ideologisch abgestempelt und verworfen…
Kongress: Gutes Leben für alle!
Der Gutes Leben für alle Kongress 2017 erkundet kritisch geeignete Institutionen und Infrastrukturen, um Initiativen von unten so zu unterstützen, dass sie zu grundlegenden Transformationen beitragen können…
Arbeitsbereit auf Knopfdruck
Schnell und „on demand“: Mittlerweile wird eine beträchtliche Fülle an Dienstleistungsarbeit über online-Plattformen an (anonyme) Arbeitskräfte im Internet vermittelt. Hier ein kurzer Überblick darüber, wie online-Plattformen (digitale) Arbeit formen, welche Konsequenzen dies mit sich bringt und was sich an der Debatte rund um plattform-vermittelte Arbeit ändern sollte.
nach dem „arabischen Frühling“: Konflikte im Nahen Osten
Der Kurswechsel 3/2016 ist da!

Umfassende mediale Berichterstattung über den Klimawandel sowie dessen unmittelbaren Auswirkungen verweisen auf die Dringlichkeit den Klimawandel nachhaltig zu bekämpfen. Nichtsdestotrotz konnten in der internationalen Klimapolitik bisher kaum Erfolge verbucht werden…
Präsentation Kurswechsel Heft 3/2016: Klimapolitik und Systemwandel
Präsentation des Kurswechsel Heft 3/2016: Klimapolitik und Systemwandel. Am Donnerstag den 24. November 2016, um 19:00 Uhr, im Republikanischer Club, Rockhgasse 1, 1010 Wien
Ringvorlesung: Europäisierung der politischen Ökonomie Österreichs
Auch dieses Semester diskutieren wir wieder spannende Fragen zur „Europäisierung der politischen Ökonomie Österreichs“ im rahmen der von Studierenden selbstorganisierten Lehrveranstaltung an der WU
Niemals vergessen! Nie wieder Faschismus!
Mahnwache und Kundgebung: Mittwoch, 9. November 2016, 18 Uhr, Gedenkstein vor dem ehemaligen Aspangbahnhof (Platz der Opfer der Deportation, 1030 Wien)
„In den Jahren 1939 — 1942 wurden vom ehemaligen Aspangbahnhof zehntausende österreichische Juden in Vernichtungslager transportiert und kehrten nicht mehr zurück“
Niemals vergessen! Nie wieder Faschismus!
The European Union: The Threat of Disintegration – ein Bericht von der 22. Euromemo-Konferenz
Vom 15. bis 17. September trafen sich in Coimbra in Portugal ÖkonomInnen aus ganz Europa um im Rahmen der 22. EUROMEMO-Konferenz die aktuellen Entwicklungen innerhalb der Europäischen Union zu diskutieren. Dem Titel der Konferenz entsprechend – „The European Union: the Threat of Disintegration“ – standen bei dieser Konferenz insbesondere die sich zuspitzenden Desintegrationstendenzen, im Zentrum der Debatten.
Zivilgesellschaftliches Zukunftsbudget 2017-2019 – 70 Schritte in ein gutes Leben für alle!

Ein Budget besteht aus trockenen Zahlen, so die einhellige Meinung. Nichtsdestotrotz werden darin die grundlegenden Zutaten für ein Zusammenleben zusammengemixt: Einerseits ausgabenseitig Gelder für soziale Absicherung, Gesundheitsversorgung, Bildung, Jobs, Investitionen, etc. Andererseits wird einnahmenseitig festgelegt, wer dafür zahlen soll. Grund genug, sich in die politische Debatte um die Ausgestaltung des Budgets einzumischen. Das macht das Bündnis „Wege aus der Krise“ nun schon seit 2010, indem es bisher jährlich ein alternatives Zukunftsbudget veröffentlichte.
Ökonomische Einseitigkeit und die Gefahr für die Wissenschaftsfreiheit
Die einseitige Bevorzugung der neoklassisch-neoliberalen Mainstream-Ökonomie im Wissenschaftsbetrieb stellt eine Gefahr für die Freiheit der Wissenschaft dar. Auch wenn sich der Wind zu drehen beginnt, wie beispielsweise der Aufstand der Studierenden der Volkswirtschaftslehre zeigte, kommt es auf den Universitäten auch mit der Finanz- und Wirtschaftskrise noch nicht zu mehr Pluralismus. Um die Freiheit der Wissenschaft auch in der Ökonomie zu bewahren, sollten sich die Wissenschaftsorganisationen mit dieser Thematik beschäftigen und Maßnahmen ergreifen, wie Pluralismus gesichert werden kann. Denkbar sind bspw. ein Pluralismus-Kodex, ‚Pluralismus-Beauftragte‘ oder auch finanzielle Anreize wie spezielle Fonds für heterodoxe Forschungsprojekte, über deren Vergabe Fachausschüsse entscheiden, in denen mehrheitlich heterodoxe Ökonomen sitzen.













